©leitl

Eduard Matscheko, Dirigent

Der 1970 in Linz geborene Dirigent und Geiger Eduard Matscheko studierte Violine in Linz und Wien, besuchte das Musikgymnasium der Diözese Linz und wurde dort vom Komponisten Balduin Sulzer als Konzertmeister und Dirigent gefördert.

Neben vielfältiger Orchestererfahrung konnte er vor allem als Stimmführer im „ensemble aktuell“ unter Franz Welser-Möst vielfältige Erfahrung sammeln und mit Musikern wie dem amerikanischen Weltklassecellisten Yo-Yo Ma zusammenarbeiten.

Zu seinen Lehrern zählen neben Michael Schnitzler (Haydn Trio Wien) auch Henry Meyer und Peter Kamnitzer (LaSalle Quartett).?Von 1992-1997 leitete er das Jeunesse Orchester Linz, mit dem er ein vielfältiges Repertoire aus Symphonien und Konzerten bis hin zu Opernproduktionen erarbeitete.
Mehrfach assistierte er Franz Welser-Möst, etwa bei Produktionen von Richard Strauss „Salome“ , Joseph Haydns „Jahreszeiten“ und bei der „5. Symphonie“ Anton Bruckners.

Er dirigierte das Bruckner Ochester Linz, diverse oö. Orchester mit symphonischem Programm (Vöcklabruck, Freistadt, Collegium musicum Linz, Linzer Konzertverein...) dazu unzählige Operettenkonzerte und war an der Wiener Kammeroper („Die Schwestern von Prag“ von Wenzel Müller) engagiert. Elf Jahre lang dirigierte er die Festmessen im Stift Wilhering und brachte dabei den Großteil der Messen von Joseph Haydn, W.A. Mozart, F. Schubert und vielen anderen zur Aufführung.

Seit 2001 leitet Matscheko den Kirchenchor Christkönig und begann mit dem Aufbau eines sinfonischen Kammerorchesters; von 2011 bis Ende 2013 war er zudem Leiter der Linzer Singakademie.

Mit der Konzertreihe der Sinfonia Christkönig in der Linzer Friedenskirche erlangte der Dirigent überregionales Ansehen: Seit dem Jahr 2012 steht die Sinfonia Christkönig unter der Patronanz der Wiener Philharmoniker.

Im Februar 2016 debutierte Matscheko mit großem Erfolg beim Sofia Philharmonic Orchestra.

Eduard Matscheko ist Leiter der Fachgruppe der Streichinstrumente im OÖ Landesmusikschulwerk, unterrichtet Violine in der LMS Freistadt und übernimmt im September 2016 die Leitung des OÖ Jugendsinfonieorchesters.

eduard.matscheko@sinfonia-christkoenig.at

VERHERRLICHUNG DER NATUR IN DER MUSIK
Sinfonia Christkönig: 600 Besucher beim Matscheko-Konzert am Sonntagnachmittag
Die Konzerte der Sinfonia Christkönig unter der Leitung von Eduard Matscheko und der Patronanz der Wiener Philharmoniker stehen immer unter einem besonderen Stern. Am Sonntag wurde dieser Eindruck noch verstärkt durch die Anwesenheit von Clemens Hellsberg, dem emeritierten Vorstand der Wiener Philharmoniker, einem gebürtigen Linzer, der sich mit einer ehrenden Begrüßungsrede einstellte Er wies auf die freundschaftliche Beziehung von Christkönig zum Spitzenorchestern hin und lobte das die Natur beherrschende Programm.
Richard Wagners „Siegfried-Idyll“ das nichts mit seiner Oper zu tun hat, außer dass diese ein Jahr vor dem Konzertstück fertiggestellt war und einige Motive daraus aufscheinen, wurde als eine einzige musikalische Umarmung Wagners an seine Geliebte Cosima Wagner dargeboten. Die starke Naturverbundenheit in dem Werk leitete zu Haydns Trompetenkonzert Es-Dur über, von Philharmoniker Stefan Haimel formal so klassisch ausgedeutet, dass auch hier scheinbar alle Schönheiten der Natur zum Ausdruck kamen. Als Hauptwerk setzte sich Matscheko mit Beethovens „Pastorale“ auseinander in einer Aufführung, die so manchem Vergleich standhalten konnte. Er gestaltete die Lobpreisung der Natur in Beethovens „Sechster“ völlig authentisch ganz aus dem Gefühl, ohne große Geste, klug und bescheiden in Demut vor dem Werk, dem seine Musiker mit Hingabe folgten. Wie man es von ihm gewohnt ist. Es durfte am Ende laut geklatscht werden, worauf das Publikum vor Berührtheit fast vergaß – aber dann umso lauter jubelte.
(Georgina Szeless, Neues Volksblatt, 16.10.2019)

PASTORALE KLÄNGE IN DER FRIEDENSKIRCHE
Sinfonia Christkönig überzeugt ihr Publikum 
Die Konzertreihe "Sinfonia Christkönig" hat sich im Laufe von sieben Jahren mit kluger Programmgestaltung und hörenswerten Darbietungen viele Freunde gemacht. Auch am Sonntag konnten sich Künstler und Veranstalter über die bis auf den letzten Platz gefüllte Friedenskirche und ein begeistertes Publikum freuen.
Programmatisch spannte man den musikhistorischen Bogen von der Wiener Klassik über die frühe bis hin zur späteren Romantik. Am Beginn stand das "Siegfried-Idyll" (1870), eine wunderschöne, durchsichtige, aber auch heikle Komposition, die Richard Wagner aus Motiven und Themen seiner Oper "Siegfried" kunstvoll zusammensetzte. Nicht immer gelang die Homogenität der Klanggestaltung optimal, aber die großen Spannungsbögen und den feinen, kammermusikalischen Duktus des Werks vermittelte die "Sinfonia" unter Eduard Matscheko recht überzeugend.
Einen schönen Kontrast bildete Joseph Haydns festliches Konzert für Trompete und Orchester in Es-Dur (1796). Stefan Haimel, Mitglied der Wiener Philharmoniker, meisterte den Solopart souverän, unterstrich in den Ecksätzen den festlich-vitalen Charakter des Konzerts und bezauberte die Zuhörer mit den lyrisch-pastoralen Klangfarben des langsamen Satzes.
Eduard Matscheko und die "Sinfonia Christkönig" beeindruckten das Publikum weiters mit einer reifen Beethoven-Interpretation. Besonders hervorzuheben ist die wunderbare Umsetzung des "Andante molto mosso", wobei hier den Holzbläsern, allen voran der 1. Flöte, ein Sonderlob gebührt.Fazit: Die "Sinfonia Christkönig" hat mit einem klugen und überzeugend umgesetzten Programm wieder einmal ihren Stellenwert in der Linzer Konzertszene bestätigt.
(Christian Schacherreiter, OÖN, 16.10.2018)

MUSIKALISCHER VOLLTREFFER
Sinfonia Christkönig in der Urfahraner Friedenskirche
Die Veranstaltung war mit ihrer blendenden Orchesterleistung, die vom Dirigenten Eduard Matscheko in Dynamik und Agogik zielsicher organisiert wurde, ein Volltreffer. So geriet das Trompetenkonzert in Es-Dur von Haydn mit dem Philharmoniker Stefan Haimel als Solist namentlich im dritten Satz zu einer unvergesslichen Glanznummer. Atemberaubend auch Phasen der Allegrosätze der Symphonie Nr. 6 von Beethoven. Prasselnder Beifall!
(Balduin Sulzer, Krone-Kritik, 16.10.2018)

BRUCKNERS „GROSSE“ UND MESSIEAEN: FEIERLICHER PATHOS
Die Verbindung von Bruckers „f-Moll Messe“, nicht umsonst als „die Große“ bezeichnet, und Messiaens „L’Ascension“ („Himmelfahrt“)  in einem Arrangement für Orgel solo in der Linzer Pfarre Christkönig glückte umfassend.
Chor und Sinfonia Christkönig sowie die Gesangssolisten Julia Grüter (Sopran), Valentina Kutzarova (Alt), Jan Petryka (Tenor) und Klaus Kuttler (Bass) vermittelten beim Konzert am Sonntag eine bemerkenswerte, mit feierlichem Pathos fein gesponnenen Spannungsbögen und flammender Begeisterung himmelwärts stürmende Interpretation. Zurückzuführen ist das auf die flammende Suggestion des Dirigenten Eduard Matscheko.
Die vier Orgel-Sätze von Olivier Messiaens „L’Ascension“ passten da genau als meditativer Vorspann und wurden in delikat-feinperliger Fingerarbeit von Elke Eckerstorfer gespielt. Großer Beifall.
(Maria Chiu, Kronenzeitung, 19.6.2018)

GLAUBE AUF DEN FLÜGELN DER MUSIK
Sinfonia Christkönig unter Eduard Matscheko in der Linzer Friedenskirche.
Die tiefe Religiosität zweier Komponisten nahm im Konzert der Sinfonia Christkönig eindrucksvoll gefangen – berührend gleichwie erschütternd: Bruckners f-Moll-Messe erklang durchsetzt von Messiaens vier sinfonischen Meditationen für Orgel, deren Motto "L’Ascension" ("Himmelfahrt") den Kern der Messe thematisch unterstützte und klanglich kontrapunktierte.
Biografisch umrahmt die f-Moll-Messe Bruckners Momente von niederschmetternder Krankheit bis hin zum lichten Zustand der Versöhnung; musikalisch dargestellt über rhetorische Figuren der Anrufung Gottes, des Dankes und der Erlösung im ewigen Leben. Leben und Tod in ihrer Bedingtheit bildeten den gedanklichen Kern des Konzerts – die Idee der Erlösung in Freude und Zuversicht erschien als die Konsequenz dessen.
Die Sinfonia Christkönig unter der bravourösen Leitung von Eduard Matscheko und die meisterhafte Organistin Elke Eckerstorfer ließen die Zusammenführung von Bruckners mächtiger Intensität mit Messiaens jubelnder Verherrlichung zum Ereignis werden. Einer der vielen besonderen Momente war jener, als sich Bruckners Credo in Staccato-Akkordkaskaden der Orgel über "Freudenausbrüche einer Seele" entladen konnte.
Die Sinfonia zeigte sich bestens besetzt: Farbenreiche Holzbläser, sicher geführte Blechbläser und ein homogener Streicherklang, der zu differenzieren und sich zu entfalten wusste. Berührend auch das Benedictus: Ein zarter Streichersatz, in dem Violinen und Celli einander tonschön kommentierten. Das weiche Singen der Psalme des beachtlichen Chors trug den Aufstieg des Soprans in ein zuversichtliches Ende. Mit Julia Grüter (Sopran), Valentina Kutzarova (Alt), Jan Petyrek (Tenor) und Klaus Kuttler (Bass) holte sich Matscheko wunderbare Stimmen: licht der Sopran, modulationsreich-innig der Alt, betörend schön der Tenor und geschmeidig der Bass.
Ein Konzertereignis der besonderen Art, das in vielerlei Hinsicht nachtönen wird.
(Karin Wagner, Oberösterreichische Nachrichten, 19.7.2018)

PHILHARMONISCHER ATEM BEI MATSCHEKOS KONZERTEN
Sinfonia Christkönig: Solocellist Péter Somodari aus Wien und ein Werkneuling von Thomas Doss sorgten für Höhepunkte.
An Beliebtheit ist die Konzertreihe Sinfonia Christkönig in der Friedenskirche Urfahr kaum zu schlagen. Am Sonntag feierte man im gesteckt vollen Gotteshaus ein kleines, aber feines Jubliäum, nämlich die bereits siebenjährige Patronanz der Wiener Philharmoniker, deren Fortsetzung bereits für die nächsten drei Jahre gesichert ist.
Beeindruckende Leistungsschau. Ein großartiges Verdienst auch von Eduard Matscheko, einem der Wegbereiter dieses Projektes, der mit seiner bekannt sympathischen und werkdienenden Gestik am Pult jedes Mal die Aufbauarbeit an seinem symphonischen Orchester nun schon seit 2009 zu einer beeindruckenden Leistungsschau gestaltet. Was letzten Sonntag auffiel, war der besonders starke Anteil an jugendlichen Musikern, die mit Begeisterung und engagiertem Einsatz musizierten, wobei manchmal leider auch übers Ziel geschossen wurde. Die Es-Dur-Sinfonie op 39 KV 543 von Mozart, die erste des großen Dreierblocks des Meisters, beschränkte sich auf allzu schroffe Gegensätze und hätte mehr differenzierte Dynamik vertragen. Mit Show-Effekten zu punkten, ist Matschekos Sache nicht.

Umso erfreulicher waren die vorherigen Begegnungen im Konzertprogramm. Zunächst mit einem neuen Werk aus dem beachtlichen Oeuvre von Thomas Doss (52), das der Linzer Komponist im Auftrag der JKU zum 50. Bestandsjahr schrieb: „Somnium“, Musik für Sinfonieorchester – inspiriert von Johannes Keplers Erzählung über eine Reise zum Mond. Ein Farbenrausch an überirdischen Klängen, der auf verschiedenen Instrumentationstechniker aufmerksam macht und in konstruktiv gestalteten Abschnitten ganz deutlich auch mathematische und astronomische Zusammenhänge im Sinne Johannes Keplers erkennen lässt. Jedenfalls ist es Doss gelungen, aus dem bizarren Thema eine fesselnde Musik zu machen mit besonderem Augenmerk auf das Phänomen der Obertonreihe.

Dass Schumanns Cellokonzert a-Moll, op. 129 so etwas wie die goldene Mitte bilden würde, war nicht anders zu erwarten. Der Um- und Zugang zu dem Werk ist nicht einfach. Kein Problem für den philharmonischen Solocellisten Péter Somodari, der mit seinem orgelähnlichen Ton die in sich verschränkten drei Sätze aus einem Guss in Szene setzte. Zu einer totalen Identifikation findend, indem die Resonanzen seines Instrumentes die Resonanzen seiner Musikerseele widerspiegelten. Statt Zugaben – besonders langer Beifall.
(Georgine Szeless:  Neues Volksblatt, 17.4.2018)

KEPLERS TRAUM VOM MOND
Stupende Klangpracht des Ensembles Sinfonia Christkönig unter Eduard Matscheko in der Linzer Friedenskirche: Zuerst Somnium-Musik für Sinfonieorchester, inspiriert von Keplers Traum vom Mond von Thomas Doss. Dann das a-Moll-Cello-Konzert op. 129 von Schumann mit dem phänomenalen Solocellisten der Wiener Philharmoniker, Péter Somodari, sowie Mozarts als Klangvulkan wirkende Es-Dur-Symphonie KV 543.
(Balduin Sulzer: Krone-Kritik, Kronenzeitung 17.4.2018)

SINFONIA CHRISTKÖNIG STEHT FÜR HOCHKARÄTIGE KONZERTE
Überzeugende Darbietung in der Friedenskirche 
Seit 2012 garantiert Eduard Matscheko mit der "Sinfonia Christkönig" in der Linzer Friedenskirche hochkarätige Konzerte. Am Sonntag begeisterte die "Sinfonia" ein volles Haus mit einem abwechslungsreichen Programm, von der Wiener Klassik über die deutsche Romantik bis zur Gegenwart.
Am Beginn stand "Somnium", ein sinfonischer Satz des Linzer Komponisten und Dirigenten Thomas Doss. Ausgehend von Johannes Keplers mystischer Traumerzählung über eine fiktive Reise zum Mond, schuf Doss ein spannungsreiches Werk.
Die Konzerte der "Sinfonia Christkönig" erfreuen sich der Patronanz der Wiener Philharmoniker. Diesmal bestand die Patronanz darin, dass Solocellist Péter Somodari als Solist für Robert Schumanns Konzert für Violoncello und Orchester in a-moll gewonnen werden konnte. Das war ein Hauptgewinn, denn Somodari interpretierte das Konzert technisch souverän und mit bewundernswertem Verständnis für die vielen Facetten des Werks. Die "Sinfonia Christkönig" begleitete mit gebotener kammermusikalischer Zurückhaltung. Besonders erwähnenswert sind die schönen Satzübergänge!
Natürlich ist die Akustik eines Kirchenraums für Schumann nicht immer optimal. Manch feine klangliche Nuance verliert sich im Nachhall. Das gilt auch für Wolfgang Amadeus Mozart, dessen Sinfonie Nr. 39 in Es-Dur das Programm abrundete. Die exponierten Stellen der hohen Streicher kamen im ersten Satz nicht immer ganz homogen, der Schlusssatz verlor im Mittelteil etwas an Spannung, aber in Summe boten Eduard Matscheko und die "Sinfonia Christkönig" eine überzeugende Interpretation.

"Sinfonia Christkönig" unter Eduard Matscheko, Linzer Friedenskirche
Christian Schacherreiter,15. April, OÖN Klassik, Bewertung: 5P von 6 

 

2017

KONZERTREIHE SINFONIA CHRSITKÖNIG GEHT WEITER
Die Nachmittagskonzertreihe der Sinfonia Christkönig begeistert seit der Gründung vor fünf Jahren das Konzertpublikum in Linz. Die Zusammenarbeit von Gründer und Dirigenten Eduard Matscheko mit den Wiener Philharmonikern, die nicht nur die Patronanz übernehmen, sondern stets auch zum Mitwirken  bereit sind, wurde für drei Jahre verlängert. So kann wieder mit je drei Konzertveranstaltungen im April, Juni und Oktober 2018 gerechnet werden. Dieses Mal kam der Konzertmeister der Philharmoniker Rainer Honeck für das selten zu hörende Violinkonzert in d-Moll, op. 15, von Benjamin Britten. In drei Sätzen bereitet das bewundernswerte Orchester mit Pauke und Becken seinen Klangteppich für den Solisten aus, der seine rhythmischen Strukturen zuerst darunter legt und dann aber in hohen Lagen übernimmt. Es erklingen die großen Anforderungen an die Bläser, diese sind immer in Tuchfühlung mit der Solovioline zu hören. Ebenso begegnen sich Tuba und Piccolo-Flöten im zweiten Satz vor der Solokadenz, die Rainer Honeck wie ein Traumwandler zwischen den musikalischen Welten in den Raum stellt. Großes Lob gilt dem Orchester, das diesen hohen Ansprüchen mehr als gerecht wurde und mit zwei Schubert-Kompositionen punkten konnte: Ouvertüre zur Oper „Fierrabras“ 796 und Sinfonie in h-Moll „Die Unvollendete“ D 759. Großer Applaus für alle Mitwirkenden.
(C. Grubauer, Neues Volksblatt, 17.10.2017)

BEGEISTERUNG FÜR GEIGEN-SOLO
Sinfonia Christkönig, die unter der Patronanz der Wiener Philharmoniker ablaufende Konzertreihe in der Linzer Friedenskirche, befriedigte unter dem Dirigenten Eduard Matscheko auch höchste Ansprüche: Namentlich die Schubertkompositionen „Fierrabras“-Ouvertüre und die h-Moll-Symphonie vermochten die Zuhörerschaft in überschwängliche Begeisterung zu versetzen. Ähnliches bewirkte beim Konzert am Sonntag auch die Interpretation des nur wenig bekannten d-Moll-Violinkonzertes op. 15 von Benjamin Britten mit Rainer Honeck, dem Konzertmeister der Wiener Philharmoniker. Honeck erwies sich als überragender und zu Recht bejubelter Geigensolist.
(Balduin Sulzer, Krone-Kritik, 17.10.2017)

BEJUBELTE AUFFÜHRUNG VON HAYDNS "DIE SCHÖPFUNG" Sinfonia Christkönig überzeugte mit sakralem Juwel. Minutenlanger Applaus, Bravorufe, Standing Ovations zum Ausklang der Christkönig-Konzertreihe vor der Sommerpause. Das Publikum feierte in der Linzer Friedenskirche die ausführenden Künstler, die ein echtes Juwel sakraler Musik zelebrierten: Joseph Haydns Oratorium "Die Schöpfung". Der Text beruht auf der Schöpfungsgeschichte aus dem Buch Genesis beziehungsweise – auf John Miltons Epos "Paradise Lost". Der gebürtige Linzer Eduard Matscheko leitete Chor und Sinfonia Christkönig mit der ihm eigenen Professionalität, bestimmend und klar, aber auch behutsam und mit feinem Verständnis für die Besonderheiten dieser großartigen Komposition.
Ausgewogene Klangwirkung In den ersten Sätzen war die Abstimmung innerhalb des Orchesters noch nicht ganz störungsfrei. Aber bald schon fand man in jeder Hinsicht zueinander. Matscheko garantierte die nötige Balance zwischen Orchester, Chor und Solisten und damit für eine ausgewogene Klangwirkung im Kirchenraum. Überzeugend waren auch die Leistungen der drei Solisten Ilia Vierlinger (Sopran), Jan Petryka (Tenor) und Klaus Kuttler (Bass). Ilia Vierlingers Sopran war immer schon sehr schön, mittlerweile entfaltet er auch eine beeindruckende Kraft. Besondere Anerkennung verdient der souveräne Klaus Kuttler. Hätte man nicht gewusst, dass er kurzfristig für Albert Pesendorfer eingesprungen ist, gemerkt hätte man es nicht.
(Christian Schacherreiter, OÖN 27.6.2017)

Klassik: Chor und Sinfonia Christkönig unter der Patronanz der Wiener Philharmoniker, "Die Schöpfung" von Joseph Haydn,
25. Juni, Friedenskirche Linz; OÖN Bewertung: 5P von 6

GELUNGENES ORATORIUM
Bewundernswert gelungene Wiedergabe des Haydn-Oratoriums „Die Schöpfung“ in der Linzer Friedenskirche. Die Zuhörer huldigten dem Dirigenten Eduard Matscheko, den fabelhaft disponierten Solisten Ilia Vierlinger, Jan Petryka und Klaus Kuttler, der brillanten Sinfonia Christkönig sowie dem tadellosen Chor Christkönig mit Standing Ovations.
(Kronenzeitung, 27.6.2017)

BEJUBELTE ERSCHAFFUNG DER WELT
Sinfonia Christkönig unter Eduard Matscheko brillierte mit Haydns „Schöpfung“Der Sinfonia Christkönig mit dem Dirigenten Eduard Matscheko gelang am vergangenen Sonntag im voll besetzten Kirchenraum eine bejubelte Aufführung von Haydns „Schöpfung“. Zu bewundern war der ausgewogen und schlagkräftig wirkende Pfarrchor, mit den drei Solisten Ilia Vierlinger mit hell strahlendem Sopran, Jan Petryka als verlässlicher Tenor und der kurzfristig eingesprungene Bass Klaus Kuttler, der sowohl seine Rezitative,  aber auch die Arien glanzvoll gestaltete. Haydns Oratorium ist ein Wunderwerk der musikalisch gestalteten Schöpfungserzählung. Das augenblickliche Aufstrahlen des Lichtes sowie die Schilderung der entstehenden Erde, wurden vom Orchester, voran die elegant treffsichere Holzbläsertruppe, eingefangen durch die sorgfältig geführte Dramatik und einer immer wieder begeisterte Aufforderung des Dirigenten, was zu einem musikalisch religiösen Erlebnis wurden. Ein Sturm der Begeisterung brach nach der pausenlos durchgezogenen Schöpfungsgeschichte los und man würdigte das gelungene Unternehmen mit Standing Ovations.                                                  
(Christine Grubauer, Neues Volksblatt, 28.6.2017)

FULMINANTER START DER CHRISTKÖNIG-KONZERTE
Ihre sechste Saison eröffnete am Sonntag die Sinfonia Christkönig unter der Patronanz der Wiener Philharmoniker mit einem gemischten Programm aus Gegenwart, Romantik und Klassik. Eduard Matscheko leitete sein Orchester auch diesmal am Pult, ohne das Gefühl einer Überforderung zu erzeugen. Da konnte auch eine nicht ganz anspruchslose Uraufführung von Till Alexander Körber gelingen, eine Kantate für hohe Stimme und Kammerorchester nach Versen von Gertrud von Le Fort, die das Leid der Christenverfolgung analog zum heutigen Flüchtlingsthema zum Inhalt hat. Der Werktitel „Blüh auf, zertretnes Leben“ deutet schon auf den religiösen Charakter hin, die collagenähnlich zerrissene Melodik, visionäre Klangflächen, eine Lectio aus dem Matthäus-Evangelium und einem von Ober- und Unterstimmen überlagerten Choral ein kaum wahrnehmbares Marienlied. Im versöhnlichen Schlusshymnus führt Körber die Sopranstimme zu lichten Höhen. Diese war mit Martha Matscheko und ihrer jugendlichen Zartheit im Klang ideal besetzt. Als Gast konnte Robert Nagy, Solocellist der Wiener Philharmoniker, begrüßt und gefeiert werden. Er spielte das Cellokonzert a-Moll von Camille Saint-Saëns, als hätte er das Werk zu seinem Lieblingsstück erkoren. Als Draufgabe fügte er noch für Linz die romantisch angehauchte Zugabe „Elegie“ von Helmut Rogl an den aufbrausenden Beifall. Nicht lang und laut genug konnte dieser auch nach der Wiedergabe von Mozarts g-Moll-Sinfonie KV 550 sein, die Matscheko zu guter Letzt mit seiner leidenschaftlichen Technik formvollendet aufblühen ließ.
(Georgina Szeless, Neues Volksblatt 23.5.2017)

„KRONE“ KRITIK VON BALDUIN SULZER 
Sehr bewundernswertes Konzert in der Linzer Friedenskirche: Namentlich Mozarts g-Moll-Symphonie KV 550 fesselte durch die sehr persönliche Dynamik- und Tempogestaltung von Eduard Matscheko. Geradezu betörend wirkte das a-Moll-Cellokonzert op. 33 von Saint Saëns mit dem von Robert Nagy quasi als Sakralakt angelegten Solopart. Gar nicht zu reden vom Zauber der blutjungen Sopranstimme Martha Matschekos in der Uraufführung der Körber-Kantate.
(Balduin Sulzer, Kronenzeitung, 23.5.2017)

 

2016

Sinfonia Christkönig: MOZART ALS HÖHEPUNKT
„Sinfonia Christkönig unter der Patronanz der Wiener Philharmoniker in der Linzer Friedenskirche: Diesmal mit der Starsolistin Albena Danailova auf der Geige, die zunächst mit meisterhafter Klang- und Melosgestaltung Beethovens Romanze in F zelebrierte. Darauf die lautstark bejubelte Uraufführung des „Konzertes für Violine und Kammerorchester op. 5“ von Ingo Ingensand. Der Höhepunkt war Mozarts „Prager“ Sinfonie, vom Orchester herrlich geatmet, in Tempo und Dynamik glutvoll geformt: Mozart hätte damit seine Freude gehabt! Ein heftiges Bravo dem Dirigenten Eduard Matscheko.
(Balduin Sulzer in: Kronenzeitung, 19.10.2016)

BEGEISTERUNG UND FREUDE ÜBER URAUFFÜHRUNG
Konzertreihe „Sinfonia Christkönig“ mit Violinkonzert von Ingo Ingensand in Linzer Friedenskirche.
Die Konzertreihe „Sinfonia Christkönig“ unter der Patronanz der Wiener Philharmoniker und der Leitung von Eduard Matscheko lockte am Sonntag viele Zuhörer an. Als Höhepunkt wurde diesmal die Uraufführung des Violinkonzertes op. 5 von Ingo Ingensand (* 1951) mit der Konzertmeisterin der Wiener Philharmoniker Albena Danailova angekündigt. Sie präsentierte vorerst auf ihrer Stradivari aus 1727 die Beethoven-„Romanze“ in F-Dur, op. 50, die von der Geigerin mit zauberhaft, stimmungsvollem Glanz ausgestattet wurde. Für Ingensands ehrenvolle Uraufführung seines Violinkonzertes musste die Geigerin mit straffen Strichen und kämpferischen Passagen über dem reichlichen Orchesterklang eine virtuose Strategie anlegen. Gab es Überraschungsmomente eines „Zwiegesprächs“ mit der Pauke, kam sofort ein Wirbel mit Stabspielen und Harfenklang dazwischen. Später begann ein gewisser Kampf der Sologeige mit den auftrumpfenden Trompeten und ein wiegendes Wechselspiel mit den elegant geführten Holzbläsern. Ingensand schuf ein umfangreiches anspruchsvolles 40-Minutenwerk – heftig bejubelte Solistin und gefeierter Komponist.
„Angriffslustiger“ Dirigent: Matscheko erlebte man vor allem bei der dreisätzigen Symphonie KV 504 D-Dur, Mozarts „Prager Symphonie“ als „angriffslustigen“ Dirigenten, der die hervorstechenden Merkmale dieses Meisterwerkes gut charakterisieren konnte: Einheitlichkeit der musikalischen Gedanken, reiche kontrapunktische Ausgestaltung samt aparter Farbenwirkung im Wechsel zwischen Dur und Moll. Die Wiedergabe war spannungsvoll, vom prunkvollen Beginn bis zu einer gewissen Fröhlichkeit des Finalsatzes. Viel Begeisterung und Freude.
(Christine Grubauer in: Neues Volksblatt, 18.10.2016)

„Unsere Echos wallen von Seele zu Seele“ BRITTENS SERENADE, HERVORRAGEND UMGESETZT
Die Sinfonia Christkönig unter Eduard Matscheko beeindruckte mit einem Konzert, dessen Herzstück Benjamin Brittens Serenade für Tenor, Horn und Streichorchester (1943) war. Das Gleiten des Abends in die Nacht, Vergänglichkeit und Tod, aber auch irisierende Transzendenz und heitere Vitalität sind von Britten in berückend schöne Musik gesetzt.
Es war eine Moment inneren Glücks, als im „Nocturne“ der Serenade der charismatische Tenor Jacques le Roux schallende Hörner und dahinfliegende Echos heraufbeschwor, der ausgezeichnete Hornist Josef Reif die Tenor-Simme beweglich und tonschön kommentierte, das Streichorchester dazu subtil Impulse setzte und das Echo des Kirchenraumes all dem einen Nachhall verlieh, sodass die Worte „Unsere Echos wallen von Seele zu Seele“ eine fast mystische Bekräftigung erfuhren. Die Solisten realisierten die exponierten Partien und Feinheiten des Stücks herausragend meisterhaft.
Mozarts „Pariser“-Sinfonie eröffnete mit „Pauken und Fanfaren“. Hier zeigte sich von den ersten Tönen an die besondere Qualität der Bläser.
Mit Schuberts Sinfonie Nr. 4 („Tragische“) griff Matscheko zu einem selten gespielten Werk, in dessen Andante die für Schubert typischen Brüche bereits zur Eigentümlichkeit werden. Auch hier wurde intensiv, inspirierend, qualitätsvoll und klug musiziert.
(Karin Wagner, OÖ NACHRICHTEN  21. Juni 2016)

KRONENZEITUNG
Wieder eine hörenswerte, fallweise restlos packende Darbietung der unter der Patronanz der Wiener Philharmoniker stehenden und von Eduard Matscheko dirigierten Konzertreihe „Sinfonia Christkönig“ in der prallvollen Urfahraner Friedenskirche. Zu Beginn Mozarts in klarer Transparenz musizierte „Pariser Sinfonie“ KV 297; darauf Brittens hoch expressive „Serenade für Tenor, Horn und Streichorchester“ op. 31 mit dem stimmgewaltigen und affektkundigen Linzer Musiktheatertenor Jacques le Roux sowie dem Solohornisten der Wiener Philharmoniker, Josef Reif. Zum Abschluss stand noch Schuberts Sinfonie Nr. 4, auch „Die Tragische“ genannt, auf dem Programm: Sie entpuppte sich als Meisterleistung des Dirigenten Matscheko, der die kraftgeballte Dynamik des Orchesters und die übermächtige Raumakustik der Kirche an diesem Nachmittag zu einer mächtig imposanten Einheit verschmelzen konnte. Begeisterung!
(Balduin Sulzer, Kronenzeitung)

SINFONIA CHRISTKÖNIG: KONZERT MIT TIEFGANG
Immer wieder gelingt in der – am Sonntag bis zum letzten Platz besetzten – Friedenskirche bei der Konzertreihe „Sinfonia Christkönig“ unter Eduard Matscheko und der Mitwirkung von den Wiener Philharmonikern ein Konzert mit Tiefgang. Diese Mal wurde als „philharmonischer Gast“ Josef Reif als Solohornist eingeladen. Er konnte bei der Serenade op. 31 von Benjamin Britten (1913 bis 1976) bei „Prolog und Epilog“ für Solohorn mit außergewöhnlich edlem Schönklang brillieren. Landestheater-Tenor Jacques le Roux  führte dabei als treffsicherer Sänger durch den Liederzyklus, der eine Reise durch die Geschichte der englischen Lyrik darstellt. Zwei Sinfonien umrahmten die außergewöhnliche, 1943 entstandene Musik des britischen Komponisten: zu Beginn die „Pariser“ Sinfonie in D-Dur KV 297 von Wolfgang Amadeus Mozart und abschließend Franz Schuberts Sinfonie Nr. 4, Die „Tragische“, in c-Moll D417 – beide Werke mit sorgfältigem Aufwand und technisch gutem Rüstzeug von Matscheko gelenkt. Ein Lob muss vor allem den verlässlichen Bläsern für ihren bravourösen Einsatz gelten. Nicht unerwähnt soll auch das stets sehr informative Programmheft bleiben.
(Christa Grubauer, Neues Volksblatt)

KONZERTREIHE „SINFONIA CHRISTKÖNIG"
unter der Patronanz der Wiener Philharmoniker in der Linzer Friedenskirche:
Mit dem in der Gestaltung von Artikulation und Dynamik mitreißend effektbewussten Dirigenten Eduard Matscheko gelang vor allem Beethovens Sinfonie Nr. 1, die wie ein sakraler Taifun durch den Kirchenraum brauste. Sodann Mozarts Flöten-Harfe-Konzert mit den musikantisch wie optisch restlos begeisternden jungen Philharmonikerinnen Karin Bonelli und Anneleen Lenaerts, welche in der Gestaltung der Kadenzen oft den Atem stocken ließen. Mozarts Es-Dur Symphonie Nr. 26 rundete den Abend ab.
(Balduin Sulzer, Kronenzeitung 26. April 2016)

AUFTAKT MIT PHILHARMONIKERINNEN
Friedenskirche in Linz: Flötistin Karin Bonelli und Harfenistin Anneleen Lenaerts
Der Konzertzyklus der „Sinfonia Christkönig“ unter der Patronanz der Wiener Philharmoniker startete in der Linzer Friedenskirche mit dem Konzert am Sonntag in die fünfte Saison. Mehr als 700 Menschen füllten auch dieses Mal wieder den Kirchenraum – sie alle kommen mit Freude. Mozarts Sinfonie Nr. 26 in Es-Dur KV 184 stand am Beginn. Die kurze, nur dreisätzige  Sinfonie des jungen Mozart lässt schon den späteres großen Meister erkennen. Satte Klänge mit schroffen und dynamischen Harmoniewechsel sind noch barockisierende Merkmale der vorherigen Epoche. Aber es gibt neben eleganten tänzerischen Bewegungen emotionalen Tiefgang. Es folgte dann das Spiel der beiden philharmonischen Gäste aus Wien: Die 27-jährige Flötistin Karin Bonelli, eine gebürtige Oberösterreicherin, und die Harfenistin Anneleen Lenaerts aus Belgien interpretierten Mozarts Konzert für Flöte und Harfe in C-Dur KV 299. Es gab reizvolle Kombinationen zwischen den beiden brillanten Solistinnen und dem Orchester unter Dirigent Eduard Matscheko.
Im zweiten Teil folgte Beethovens Sinfonie Nr. 1 in C-Dur op. 21, bei der Eduard Matscheko seine Musiker anfeuerte und in aufsehenerregender Güte zu Höchstleistungen steigerte. Erwähnenswert sind die sattelfesten Holz- und Blechbläser mit den solistischen Einwürfen bis zum marschartig angelegten Schluss. Ein nicht enden wollender Applaus im Kirchenraum war der Dank für dieses Konzert.
(Grub, Volksblatt 26. April 2016)

 

2015

BEIM KONZERT DER SINFONIA CHRISTKÖNIG: TOCHTER-VATER-SOLO
Das Konzert der Sinfonia Christköng unter Eduard Matscheko in der Friedenskirche hatte besondere musikalische Qualitätshöhepunkte. Bei der Sinfonia concertante von Mozart spielten Mitglieder der Wiener Philharmoniker die Solopartien. Auch das ganze Konzert stand unter der Patronanz der Philharmoniker.
Das wunderbar aufeinander abgestimmte Künstlerpaar – Patricia Koll auf der Violine und Vater Heinrich Koll als Solo-Bratschist – verlieh der Sinfonia concertante einen musikalischen Glanz und ließ die vielen melodischen Kantilenen bravourös aufblühen. Die jeweiligen Kadenzen wurden mit spannungsgeladener Perfektion gemeistert. Ehrerbietig und aufmerksam begleitete das Orchester.
Mit hörbarer Überzeugung spielte das zumeist jugendliche Ensemble die 4. Sinfonie von Schumann. Die Sätze gehen ineinander über und sind reich an anmutigen Motiven bis hin zu triumphalen Höhepunkten, bei denen das Blechregister besonders glänzte. Im langsamen Satz wurde eine innige Romanze bezaubernd musiziert.
Dirigent Matscheko gestaltete das abwechslungsreiche symphonische Gefüge mit sensibler Interpretation und ausholender Gestik. Er motivierte seine Sinfonia zu einer sehr anerkennenswerten Aufführung. Die Zuhörer waren begeistert.
(Fred Dorfer, Kronenzeitung, 13.10.2015)

WIENER PHILHARMONISCHES FAMILIEN-DUO IN LINZ
Die Patronanz der Wiener Philharmoniker für die Konzertreihe in der Urfahraner Christkönigskirche beflügelt gewiss die Leistungen der Sinfonia Christkönig unter ihrem Leiter Eduard Matscheko. Auch publikumsfreundliche Programme, diesmal ohne zeitgenössisches Werk, machen den Einsatz attraktiv. Und wenn der Vater mit dem Sohne bzw. hier der Tochter zu Gast ist, könnte der Ansporn gar doppelt wirken. Heinrich Koll, Solo-Bratschist der Philharmoniker, und Tochter Patricia (Violine) aus demselben Elite-Klangkörper spielten Mozarts „Sinfonia concertante“ Es-Dur KV 364 in schönster Eintracht duellierend und waren musikalisch ein Herz und eine Seele. Recht viel animierende Passagen im Orchester konnten sich aber in dem auch traurigen Stück, entstanden unter dem Eindruck des Todes von Mozarts Mutter, leider nicht durchsetzen.
Schon bei der vorherigen „Titus“-Ouvertüre Mozarts fanden die Sinfoniker nicht locker genug zu ausgefeilter Dynamik und Homogenität, setzte Matscheko eher auf den pompösen Festglanz der Krönungsoper. Freilich, der Kirchenraum hat seine akustischen Tücken. Die Romantik macht es ihm diesbezüglich leichter, wie sich dann bei Schumanns fantastischer Sinfonie Nr. 4 in d-Moll op 120 herausstellte. Hier ging sein gestalterisches Konzept voll auf und erweckte ein engagiertes Mitgehen bei den Musikern, die seine emotionsgeladenen, gestenklaren Zeichen differenziert umsetzten. Langer, lauter Beifall.
(Georgina Szeless, Neues Volksblatt, 13.10.2015)

BERÜHRENDES BRAHMS-REQUIEM IN DER LINZER FRIEDENSKIRCHE
Zeitlich vielleicht unpassend, gab es am Sonntag eine Aufführung des „Deutschen Requiems“ von Johannes Brahms in der Christkönig-Kirche zu Linz, die dem dortigen Chor und der Sinfonia lauten Beifall bescherte. Ungleich den üblichen Totenmessen ist es kein liturgisches Werk, sondern verwendet deutsche Texte aus der Luther-Bibel, deren tröstende Worte musikalisch in einer siebenteiligen Komposition ausgedrückt sind, die am Karfreitag 1868 im Bremer Dom uraufgeführt wurde.
Eduard Matscheko setzte mit Chor und Sinfonia Christkönig einen weiteren künstlerischen Höhepunkt. Die Tücken der Akustik in einer Kirche hieß es für ihn hier zu berücksichtigen, was den erfahrenen Dirigenten zu einer ruhigeren, ausgeglichenen Gestik mit besonderer Zurückhaltung veranlasste. Diesmal erwies sich Matscheko als meisterlicher Klangarrangeur, der genau wusste, wie er die Trauermusik inhaltsgerecht gestaltet, wie er Klangsteigerungen bis zu oratorischer Größte aufbaut, wie Dynamik und Rhythmus vorwärts drängen bis zur gewaltigen Schlussfuge, wo die Trauer in eine werkumschließende Seligpreisung mündet.
Das bestdisponierte Orchester zog hellhörig mit, ebenso der einsatzfreudige, präzisionsbewusste Chor, dem die Freude an der großen Aufgabe ins Gesicht geschrieben zu sein schien. Als „Haussolist“ orgelte mit herrlichem Timbre Klaus Kuttler die Baritonsoli, mit glasklarer Stimme sang Simona Eisinger den Sopranpart.
Ein absoluter Glücksfall war der passende Vorspann „Wachsende Bläue“ für zwei Soloviolinen (Claudia Federspieler, Johanna Bohnen) und Streicherensemble von Thomas Daniel Schlee, dem früheren Brucknerhauschef, ein von Poesie inspiriertes, satztechnisch solid gebautes Stück.
(Georgina Szeless, Neues Volksblatt 23. Juni 2015)

DEUTSCHES REQUIEM IN DER FRIEDENSKIRCHE
Mächtige Stimmen
Einleitend spielte das Streicherensemble Thomas Daniel Schlees „Wachsende Bläue“: Musik mit harmonisch-melodischer Deutung von wellenförmigen Klangfolgen, die von den Soloviolinen Claudia Federspieler und Johanna Bohnen brillant gemeistert wurde.
Brahms hatte sich für sein populäres geistliches Werk viel Zeit genommen: Es ist eine wunderbare Trostmusik für Hoffnung und Zuversicht geworden, die immer tief beeindruckt. Die Aufführung der Sinfonia Christkönig gelang dank des einprägsamen Dirigates von Eduard Matscheko phasenweise packend. Die Solisten Simona Eisinger (Sopran) und Klaus Kuttler (Bass) sangen ihre Partien stilvoll mit ausdrucksvoller und mächtiger Stimmentfaltung. Herzlicher Beifall. 
(Fred Dorfer, Kronenzeitung 23. Juni 2015)

Hörensagen #43 - Eduard Matscheko zu Gast bei Norbert Trawöger

von dorftv / am 12.06.2015 / Klangmenschen im Dialog
In der 43. Ausgabe von Hörensagen ist der Linzer Dirigent und Geiger
Eduard Matscheko mit Norbert Trawöger im Gespräch.

EIN WÜRDIGER NACHFOLGER FÜR WOLFGANG SCHULZ
Ein ausverkauftes Konzert in der Linzer Christkönigskirche am Tag des Linz-Marathons um 16 Uhr war erstaunlich. Aber die Besucher wissen eben, dass man nicht enttäuscht wird, steht doch als Besonderheit der Konzertreihe stets ein Wiener Philharmoniker als Solist zur Verfügung – eine erfreuliche Patronanz! Diesmal kam Soloflötist Karl-Heinz Schütz nach Linz, ein weitum bewährter Nachfolger des unvergessenen, 2013 verstorbenen Wolfgang Schulz, der auch im Ensemble Wien-Berlin seine Stelle übernahm. Das Konzert für Flöte und Orchester in G-Dur von Mozart bietet jedem Flötisten reichlich Gelegenheit zu Virtuosität und Ausdrucksvielfalt, die Schütz auf seiner goldenen Wunderflöte im Kirchenraum wunderbar zu entfalten verstand. Was Wunder, dass eine denkwürdige Zugabe erklatscht wurde: ein Solo von Jacques Ibert (1890-1962), entstanden 1936, genau als der Grundstein der Kirche Christkönig gelegt wurde. Mit der „Zauberflöten“- Ouvertüre zu Beginn stellte Matscheko das Orchester, voran die Bläser, ins Rampenlicht und holte nach der Pause aus zur restlos befriedigenden Aufführung von Schuberts großer C-Dur-Sinfonie. Die immer wieder zitierten „himmlischen Längen“ dieses Werks meisterte Matscheko mit seinen sattelfesten Musikern in romantisch ausgekosteten, satt pulsierenden Klängen, aber auch mit feinen Abstufungen und poetischem Gehalt; das tänzerische Scherzo ist hörbar in der Wiener Volksmusik verwurzelt. Am 10. Mai (11 Uhr) ist die Sinfonia Christkönig zu Gast beim Frühlingsfestival im Brucknerhaus, am 21. Juni wieder in der Christkönigskirche.
(Christa Grubauer, Neues Volksblatt 21.4.2015)

PRACHTKONZERT IN DER LINZER FRIEDENSKIRCHE
Das zumeist aus jungen, an diversen Musikunis studierenden Instrumentalisten-profis zusammengesetzte Orchester „Sinfonia Christkönig“ knallte zunächst unter dem Dirigenten Eduard Matscheko Mozarts „Zauberflöten-Ouvertüre“ namentlich in den Allegro-Abschnitten mit atemberaubender Fulminanz in den Raum. Dann, ebenfalls von Mozart, das G-Dur-Flötenkonzert KV 313, in welchem der philharmonische Solist Karlheinz Schütz Poesie und Brillanz mit kultivierter Eleganz in beglückende Einheit zu bringen wusste. Schließlich Schuberts „Große“ C-Dur-Symphonie D944, ein himmlisch paradiesisches Orchestergetöse, dessentwegen man Schubert heilig sprechen müsste! Und den Dirigenten Eduard Matscheko für seine Tempo- und Dynamikgestaltung mit. Beifallssturm in der Kirche.
(Balduin Sulzer, Krone 22.4.2015)

 

2014

DIE MUSIK IM DIENST EINES GUTEN ZWECKS (Benefizkonzert Nov. 2014)
An zwei aufeinanderfolgenden Abenden war die Musik am Freitag und Samstag Mittel und Zweck für soziale Anliegen. In der Linzer Friedenskirche gestaltete Eduard Matscheko als Dirigent ein gelungenes Chor-/Orchesterkonzert für im Südsudan in Not geratene Menschen (Aktion „Miak Wadang“). Mit der bewährten Sinfonia Christkönig, der Linzer Singakademie und dem Chor Christkönig führte er drei a-capella-Motetten von Bruckner sowie Werke von Mendelssohn Bartholdy und Mozart auf. Solisten waren Valentina Kutzarova und die sehr junge Martha Matscheko, die mit einer Uraufführung – „Ave Maria“ von Konzertmeisterin und Komponistin Claudia Federspieler – begeisterte. Mit Beethovens 7. Sinfonie gab der Linzer Matscheko (44) im zweiten Teil des Abends eine weitere Kostprobe seiner Gestaltungskunst und zeigte auch in seiner exzellenten Tempowahl einen guten Werk-Zugang. (Chr. Grubauer, Neues Volksblatt, 17.11.2014)

KRONE KRITIK (Benefizkonzert Nov. 2014)
Festliches Benefizkonzert für „Miakwadang“ in der regelrecht gestürmten Linzer Friedenskirche. Am Programm: Chöre von Mendelssohn und Mozart, Motetten von Bruckner, die Uraufführung eines „Ave Maria“ von Claudia Federspieler sowie die vor allem im Finale von der Sinfonia Christkönig unter Eduard Matscheko überwältigend musizierte „Siebente“ von Beethoven.  Es sangen, recht kultiviert und intonationssicher, der Chor Christkönig, die Linzer Singakademie, dazu die fesselnden Sopransolistinnen Valentina Kutzarova und die noch sehr junge Martha Matscheko. Diese präsentierte das feinsinnig gestaltete „Ave Maria“ mit erlesenem Geschmack. (Balduin Sulzer, Kronenzeitung 16.11.2014)

CHRISTKÖNIGLICHES KONZERTERLEBNIS
Die Sinfonia Christkönig beendete am Sonntag in der vollbesetzten Linzer Friedenskirche ihre dritte Konzertreihe unter der Patronanz der Wiener Philharmoniker und durfte diesmal die belgische Solo-Harfenistin Anneleen Lenaerts mit interessanten Programmbeiträgen begrüßen. Die hoch dotierte Musikerin brachte ein so gut wie unbekanntes Harfenkonzert mit, was bei dem Instrument an sich schon eine Seltenheit ist. Es stammte von dem der russischen Spätromantik verpflichteten, in Kiew geborenen Reinhold Glière (1875-1956), zu Lebzeiten kein unbedeutender Komponist mit Prokofjew als Schüler.
Die Begegnung mit seinem Werk lohnte sich, zumal die Solistin ihrem Instrument bravouröse, sonst kaum wahrzunehmende Klangdifferenzierungen entlockte. Und noch einmal war ihr Einsatz bei einer Uraufführung von Thomas Doss (48) nicht zu überhören. Der Linzer nennt sein neuestes Stück „Mandala“ (,Mittelpunkt'), in dem er kreisend um den Kammerton „a“ stilistisch frei, aber weitgehend tonal nach Art einer Flächentechnik farbige Musik schrieb, die den Hörer in „meditativen Zustand“ versetzt. Das ist ihm auch gelungen. Der philharmonische Beistand hob allerdings nicht allein die Reputation des Christköniglichen Konzerterlebnisses. Dahinter steckt der durch seine Pult-Leistungen hervorstechende Konzertdirigent Eduard Matscheko. Man braucht sich nicht wundern, wenn ihm ausgesuchte Orchestermusiker diesmal in Mozarts „Linzer Sinfonie“ die leiseste Gefühlsregung in seinem gestenklaren Dirigat zum Klingen brachten. Langer, frenetischer Beifall. (Georgina Szeless)

HÄNDELS „MESSIAS“ IN EXPLODIERENDER KLANGFÜLLE
Georg Friedrich Händels Oratorium „Der Messias“ gehört zur Spitze seiner Gattung und steht in hoher Gunst beim „Chor Friedenskirche“ in Linz (Pfarre Christkönig), seit 2001 geleitet von Eduard Matscheko. Das Ensemble bewältigte, vorzüglich einstudiert, die heiklen Stellen, entfaltete sicher ein überraschendes Volumen – manchmal zu viel des Guten – und agierte mit Hingabe. Wie jetzt meist unvermeidbar, dominierten die Frauenstimmen, doch die Männer ließen sich nicht unterkriegen.
Das Ergebnis war eine prägnante, saubere, oft eindringliche Interpretation, bei der gelegentlich die originalen  Tempobezeichnungen schneller ausgelegt wurden. Unter den Solisten glänzte die Altistin Bernadett Fodor (Linzer Landestheater) mit ausdrucksstarker, warmtönender, nuancenreicher Stimme. Eine Wohltat bereitete der junge Tenor Jan Petryka mit ausdrucksvoller, schöner Stimme und Textdeutlichkeit. Die junge Sopranistin Ilia Vierlinger vermittelte den innigen Inhalt ihrer Partie. Bei ihnen allen wirkten die Koloraturen sehr kultiviert (...). Dank der umsichtigen, modellierenden Leitung hielten sich die Instrumentalisten mit erfreulichem Ergebnis zugunsten der Sänger und Choristen zurück. Dirigent Eduard Matscheko vermittelte eine saubere Aufführung und scheute sich nicht vor explodierender Kraft. Manchmal wäre es angebracht gewesen, einzelne Abschnitte mehr im Sinn einer großen Erzählung vorzustellen. Lebhafter Beifall aus der ausverkauften Kirche.
(von Franz Zamazal, OÖN - Juni 2014)

KRONE KRITIK
Veritables Händel-Fest in der Linzer Friedenskirche: Am Programm das Oratorium für Soli, Chor und Orchester „Messiah“. Es musizierten die von Eduard Matscheko penibel trainierten Ensembles „Chor Christkönig“ mit attraktiv leuchtenden hohen Sopranen und die auf erstklassige Klangqualität eingestellte „Sinfonia Christkönig“. Die glanzvollen Vokalsolisten, fallweise durch die extremen Stimmqualitäten von Bernadett Fodor (Alt) und Klaus Kuttler (Bass) besonders ins Zentrum gerückt, hoben die Gesamtqualität der Darbietungen deutlich an. Explosiver Schlussapplaus.
(von Balduin Sulzer, Kronenzeitung - Juni 2014)

QUALITÄTSVOLLES KONZERTERLEBNIS
Die erfolgreiche Konzertreihe in der Linzer Friedenskiche findet auch im dritten Jahr ein begeistertes Publikum. Unter der Patronanz der Wiener Philharmoniker und dem von Eduard Matscheko zusammengerufenen Orchester samt Chor bestätigte sich auch diesmal wieder, dass es sich bei der Sinfonia Christkönig um ein qualitätsvolles Konzerterlebnis handelt. Beim Oratorium von Händels „Messias“ für Soli,  Chor und Orchester blieb kein Kirchenplatz frei! Das sattelfest zusammengespielte Musikerteam, das den geforderten Tempi aufmerksam folgte und für den nahtlosen Ablauf des vielschichtigen Werkes sorgte, bot ebenso wie der Chor eine Meisterleistung. Ausgewogen und homogen in der Klanggestaltung, korrekt und textdeutlich, dazu bewundernswert in der Bewältigung der heiklen Chor-Fugen, die von Matscheko im flotten Tempo angestimmt wurden. Im Solistenquartett konnte man auf international bekannte Sänger zurückgreifen: Ilia Vierlinger (Sopran), Bernadett Fodor (Alt), Jan Petryka (Tenor) und Klaus Kuttler (Bass). Die von der gelungenen Aufführung begeisterten Zuhörer hielten zweieinhalb pausenlose Stunden durch.
(von Christa Grubauer, Neues Volksblatt - Juni 2014)

LOB DES PHILHARMONIKERS FÜR LEBENDIGE LINZER SZENE
Die Sinfonia Christkönig unter Eduard Matscheko eröffnete die neue Saison der Konzertreihe in der Pfarrkirche Christkönig Linz und überzeugte restlos – das zahlreich erschienene Publikum wie Clemens Hellsberg, Vorstand der Wiener Philharmoniker, unter deren Patronanz dieses Orchesterprojekt steht. In seiner Eröffnungsansprache betonte Hellsberg nicht nur die unglaubliche kulturelle Entwicklung seiner Heimatstadt, sondern auch die lebendige Szene abseits der großen Bühnen, die dennoch erstklassige Programme und Leistungen bietet. Die Patronanz sieht aber nicht nur vor, den guten Namen für eine ebenso gute Sache herzugeben, sondern auch den Auftritt der besten Solisten aus den Reihen der Philharmoniker. In diesem Konzert war Volkhard Steude zu erleben, der seit 2000 Konzertmeister der Wiener Philharmoniker ist und vor kurzem mit seinem Orchester Mendelssohns Violinkonzert im Musikverein als Solist gespielt hat. Dieses erste große romantische Konzert, das damals mit gravierenden formalen Neuerungen frappierte, stand auch im Mittelpunkt dieses Konzerts. Für Volkhard Steude ein scheinbarer Spaziergang auf einer von blauen Blumen nur so duftenden Frühlingswiese. Er steht derart über den Dingen, dass er sich auf das Interpretieren, auf das Auskosten von Klangfarben und das Spiel mit feinsten dynamischen und agogischen Nuancen konzentrieren konnte und so Mendelssohns Konzert derart unbeschwert und zugleich intensiv und tiefgreifend musizierte, wie es nicht nur in Linz schon lange nicht zu erleben war. Die Sinfonia Christkönig konnte da mehr als nur mithalten und begleitete mit ebenso subtilen und gefühlvollen Klängen, wie sie der Solist in den Raum setzte. Eduard Matscheko goss darüber hinaus noch inspirierendes Öl ins Feuer, so dass dieses Konzert – wohl ganz in der Absicht des Komponisten – nicht bloß in endlos schön schmachtende Kantilenen versinkt, sondern ganz dramatische Akzente zeigt, die man sonst oft vermisst.

GRENZENLOSE EINSATZFREUDE
Mit ähnlichem dramatischen Impetus gestaltete Matscheko mit seinem Orchester Mozarts Don-Giovanni-Ouvertüre und nach der Pause eine hinreißend lebendig interpretierte 2. Symphonie von Ludwig van Beethoven. Und hier merkt man, dass das Orchester aus Profis besteht – Mitglieder des Bruckner Orchesters, Lehrer an Unis und Musikschulen sowie junge profilierte Nachwuchsmusiker – und dass diese mit einer schier grenzenlosen Einsatzfreude zu Höchstleistungen bereit sind. Und das begeistert rundum.
(OÖ NACHRICHTEN, 29. April 2014 - von Michael Wruss)

Konzertreihe "Sinfonia Christkönig" unter der Patronanz der Wiener Philharmoniker in der Linzer Friedenskirche:
Erster Höhepunkt war das e-Moll - Violinkonzert von Mendelssohn mit dem namentlich im Finalsatz restlos überwältigenden Solisten Volkhard Steude, derzeit Konzertmeister der Wiener Philharmoniker. Steude schleuderte diesen vom Komponisten fulminant gearbeiteten Satz mit stupender Perfektion, vom Orchester und vom Dirigenten Eduard Matscheko sorgfältig betreut, in den Kirchenraum, und erntete dafür tosenden Applaus. Ähnlich meisterhaft die in Tempo, Phrasierung und Agogik über weite Strecken ideal dargestellte "Zweite" von Beethoven. Zurecht lautstarke Begeisterung.
(KRONE - von Balduin Sulzer - April 2014)

 

2013

PURE LUST AM MUSIZIEREN
Es ist schon erstaunlich, dass trotz des Abschlusskonzertes des Brucknerfests und des letzten, noch dazu wettermäßig schönen Urfahranermarkt-Sonntags die Christkönigs-Kirche fast randvoll mit einem anspruchsvollen Konzertprogramm zu füllen ist. Die Sinfonia Christkönig ist längst eine Institution, die hohe Qualität verspricht und deshalb nicht zu Unrecht unter der Patronanz der Wiener Philharmoniker steht. Am Sonntagnachmittag fand das Herbstkonzert mit dem Doppelkonzert von Johannes Brahms und Beethovens extrem heikler IV. Symphonie statt.
Als Solisten gaben sich Albena Danailova und Tamás Varga, Konzertmeisterin bzw. Solocellist der Wiener Philharmoniker, die Ehre und begeisterten mit ihrem animierenden und exakten Spiel. Erfreulich aber nicht nur das hervorragende Zusammenwirken der beiden Solisten, sondern auch die klangschöne und fein abgestimmte Begleitung durch die Sinfonia Christkönig.
Mit seinem Gründer und Leiter Eduard Matscheko begab sich des Orchester nach der Pause auf eine wagemutige Entdeckungsreise in Sachen Beethoven, und gemeinsam haben sie die Klippen der IV., der wohl heikelsten Symphonie des Bonner Meisters, höchst beachtlich gemeistert. Was rundum begeistert, ist die pure Lust am Musizieren, die Freude der Profis anderer Orchester, der Professoren, Lehrer und Studenten etc., gemeinsam gestalten zu können.
Es wäre schön, wenn immer und überall mit einem derartigen Einsatz musiziert werden würde.
(OÖ NACHRICHTEN, 08.10.2013 - von Michael Wruss)

„Sinfonia Christkönig unter der Patronanz der Wiener Philharmoniker“ in der Linzer Friedenskirche: am Programm zunächst das Doppelkonzert für Violine, Violoncello und Orchester in a-Moll von Brahms mit den Solisten Albena Danailova (Violine), seit 2011 Konzertmeisterin der Wiener Philharmoniker, und Tamás Varga, philharmonischer Solocellist. Die weit ausholende Symphonik fesselte mit ihren raumgreifenden, ausdrucksintensiv gestalteten Melodievorgängen die Zuhörerschaft bis in die Atemlosigkeit. Beethovens „Vierte“, vom Dirigenten Eduard Matscheko in zischfrischen Tempi und spritzig musiziert, sicherte den Publikumserfolg.
(KRONE - von Balduin Sulzer)

ZWEI WIENER PHILHARMONIKER IN LINZ
Kann es einen ungünstigeren Termin für ein Konzert in der Linzer Friedenskirche geben als letzten Sonntag: vor der Tür die parkenden Autos der Urfahranermarkt-Besucher, das Brucknerfest noch nicht zu Ende – aber man staune: eine randvolle Kirche in Erwartung des Orchesters Sinfonia Christkönig unter Gründer und Dirigent Eduard Matscheko. Unter den Musikern: bekannte Gesichter aus dem Bruckner Orchester und versierte Instrumentalisten aus dem Lehrberuf, vereint zu einem gut klingenden Ensemble. Das Programm war klug gewählt, denn eher selten finden sich zwei Virtuosen für das Doppelkonzert von Brahms a-Moll op. 102, das nicht so unmittelbar zündende, einprägsame Melodien aufzuweisen hat. Freilich, unter der Patronanz der Wiener Philharmoniker, die auch die Solisten stellten – Albena Danailova (Violine) und Tamás Varga (Cello) – wurde dieses Doppelkonzert zum Erlebnis. Die ausdrucksstarken Themen sind schön auf beide Soli verteilt und wechseln mit Streichern und Bläsern in sinfonischer Weise. Im zweiten Teil erklang Beethovens Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60, eine seiner anmutigsten Schöpfungen, strotzend vor jugendlicher Einfallskraft. Matscheko lenkte das Orchester mit hingebungsvollen Gesten und konnte die aufkeimende Freude auf das Publikum übertragen. Langer Applaus.
(VOLKSBLATT - von Christa Grubauer)

Zum Triumph geriet Mendelssohn Bartholdys „Elias“ mit der Sinfonia Christkönig in der Linzer Friedenskirche: Unter der bis zur Weißglut steigernden Leitung Eduard Matschekos stürmte die Linzer Singakademie mit Strahlkraft und Dramatik zum ergreifenden Schlusschor. Solisten: Mara Mastalir, Monika Schwabegger, Sven Hjörleifsson und Klaus Kuttler. Ein lupenreines Engelsterzett wurde von Martha Matscheko, Tabea Mitterbauer und Julia Schnapper gesungen.
(Krone, CM)

EIN PACKENDES BIBLISCHES DRAMA, INTENSIV SERVIERT
Eine eindringliche Aufführung des gewichtigen Oratoriums „Elias“ von Felix Mendelssohn Bartholdy über den fanatischen biblischen Propheten Elias wurde am Sonntag in der Urfahraner Friedenskirche aufgeführt. Die Orchesterstimmen, ein essentieller Teil, lagen bei der „Sinfonia Christkönig“ in guten Händen. Die leistungsstarke, von Eduard Matscheko geleitete Vereinigung aus „Chor Christkönig“ und „Linzer Singakademie“ brachte die vielfältigen Chorpassagen  durchgehend wirkungsvoll, präzise und homogen. Qualität und Leistungskraft der vorzüglichen Solisten überzeugten mit großem emotionalen Ausdruck und dramatischer Intensität: Mara Mastalir (Wiener Volksoper) in klarem mühelosen fließendem Sopran. Die Oberösterreicherin Monika Schwabegger (Alt) bestens verinnerlicht und empfindsam. Sven Hjörleifsson (Linzer Landestheater) mit überaus schönem klangvollem Tenor. Der heimische Bass Klaus Kuttler (Elias) wurde mit mächtigem Organ ein vokaler und dramatischer Mittelpunkt des Geschehens. Die Vertonung erzielte eine überwältigende Wirkung. Stürmischer Beifall.
(OÖ Nachrichten - 19. Juni 2013, Franz Zamazal)

„WOHL DEM, DER DEN HERRN FÜRCHTET!“
Die Uraufführung von Felix Mendelssohn Bartholdys „Elias“ in Birmingham 1846 stieß auf Begeisterung, aber auch Erstaunen (....)
Man muss der Konzertreihe 2013 dafür dankbar sein, dass man das schöne Werk wieder einmal hören konnte. Als kleines Negativum muss man erwähnen, dass die stimmungsvolle Friedenskirche in Linz für so mächtige Klangmassen nicht groß genug war.
Sorgfältig ausgewählt waren die Solisten; da gab es keine einzige schwache Stelle. Die notwendige Dominanz brachte Klaus Kuttler als Elias mit. Sein charakteristischer, dabei klangschöner Bass konnte den komplexen Charakter des Propheten sehr gut gestalten. Aber auch Mara Mastalir (Sopran) und Monika Schwabegger (Alt) wurden ihren Aufgaben mehr als gerecht. Der schlanke Tenor des Scven Hjörleifsson vermittelte sogleich Atmosphäre. Nicht zu vergessen die ausdrucksvollen Engelsstimmen von Martha Matscheko, Tabea Mitterbauer und Julia Schnapper.
Imponierend die Souveränität, mit der Eduard Matscheko die Aufführung leitete: hochmusikalisch, einfühlsam. Der Chor Christkönig, die Linzer Singakademie und die Sinfonia Christkönig gingen bewundernswert an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit. Ein ungewöhnlich langer, herzlicher Beifall (Standing Ovations) war der Dank für dieses außergewöhnliche Konzertereignis.
(Volksblatt, Georg Höfer)

(CHRIST)KÖNIGLICHES KONZERTERLEBNIS IN LINZ
Eduard Matschekos Sinfonia Christkönig startete am Sonntag ihre zweite Konzertreihe unter der Patronanz der Wiener Philharmoniker mit dem Solocellisten Robert Nagy, der in der vollen Friedenskirche für eine Uraufführung des Linzer Komponisten Helmut Rogl (53) und die Soli in Dvoraks Cellokonzert bejubelt wurde. Rogls Vorliebe für das Cello zeigte sich nicht zum ersten Mal in drei solid gebauten Sätzen (Symphonische Miniaturen op. 54), die stilistisch in der spätromantischen Nachfolge etwa eines Gustav Mahler angesiedelt sind und deren originäres Klanggewand an den Farbenreichtum eines Strauss'schen Orchesters erinnert. Der elegische Grundton der zweiten Miniatur wird dadurch verstärkt, dass Rogl hier dem Solocello eine Hauptrolle einräumt, da es nur von den Streichern allein begleitet wird. Dvoraks darauffolgendes Cellokonzert h-Moll op. 104 spielte Nagy mit jener Werkkenntnis und Souveränität, die von einem Philharmoniker erwartet wird. Von Matscheko am Pult mit jener Hingabe betreut, die von ihm längst bekannt ist. Davon weiß auch der Wiener Klangkörper, gastieren doch Solisten aus seinen Reihen gerne in Linz. Hoffentlich wird diese Zusammenarbeit einmal auch mit dem Kollektiv für Matscheko kein unerreichbarer Weg bleiben. Schumanns „Frühlingssinfonie" B-Dur op. 38 aus seiner Hand hatte großes Format, was den Eigencharakter und die Stimmungen der einzelnen Sätze betraf, wobei auch die Erziehungsarbeit eines Orchesters mit variabler Besetzung zu dieser beachtlichen Klangkultur nicht genug gelobt werden kann.
(Volksblatt - 7. Mai 2013, Georgina Szeless)

PATRONANZ DER WIENER PHILHARMONIKER
Die Sinfonia Christkönig unter Eduard Matscheko ist kein Geheimtipp mehr und steht nicht zu Unrecht unter der Patronanz der Wiener Philharmoniker, die für das erste Konzert dieses Jahres mit Robert Nagy einen fulminanten Solisten „geschickt“ haben. Hier finden sich hervorragende Musiker zusammen. Die Leidenschaft ist in jedem Ton zu hören und der lustvolle, unverkrampfte und dennoch ehrgeizig zielstrebige Zugang zur Musik ist Grundlage für hohes technisches und künstlerisches Niveau. Da agiert ein Klangkörper, der sich mit so manchen Gastorchestern im Brucknerhaus messen kann. Ein Vergleich drängt sich auf, als in dieser Saison ein deutsches Orchester an Antonín Dvoráks Cellokonzert kläglich gescheitert ist, das aber an diesem Sonntag von der Sinfonia Christkönig stimmig und klangschön musiziert wurde. Gut, der Solist war auch Robert Nagy, Solocellist der Wiener Philharmoniker, der beinahe jeder Note die ihr nötige Aufmerksamkeit schenken und sich so voll und ganz auf das schwelgerische klangschöne und leidenschaftliche Interpretieren konzentrieren konnte. Die oft heiklen Übergänge klappten perfekt.
Für den zweiten Satz der „Symphonischen Miniaturen“ op. 54, die am Beginn dieses Konzerts uraufgeführt wurden, stand ebenfalls Robert Nagy als Solist zur Verfügung, und Helmut Rogl hat für ihn eine wunderbare Elegie geschrieben. Den Abschluss machte eine rundum gelungene „Frühlings“-Symphonie von Robert Schumann.
(OÖNachrichten - 7. Mai 2013/wruss)

PACKENDE EFFEKTE BEI SCHUMANN
Die Linzer Konzertreihe „Sinfonia Christkönig“ steht unter der Patronanz der Wiener Philharmoniker. Diesmal standen die „Symphonischen Miniaturen“ des Linzer Komponisten Helmut Rogl als Uraufführung, das Violoncellokonzert in h-moll von Dvorak und Schumanns „Frühlingssymphonie“ am Programm. Die Konzertreihe bürgt schon seit längerem für Qualität. Als meisterlich bravouröser Cellosolist war am Sonntag der zur Zeit bei den Wiener Philharmonikern und als Universitätsprofessor an der Wiener Musik-Uni arbeitende Robert Nagy in der Linzer Friedenskirche zu hören. Dieser Ausnahmekünstler rückte mit Brillanz in Technik und Klanggestaltung das Dvorak-Konzert sowie den Mittelsatz „Elegie“ der Rogl-Komposition gebührend ins Rampenlicht. Organisator und Dirigent Eduard Matscheko, der sein Orchester bei Rogl und Dvorak souverän anspornte, konnte in den Schlussphasen der Schumann-Symphonie packende Effekte erzielen, die ihm auch frenetischen Applaus der zahlreich in der Friedenskirche erschienenen Zuhörerschaft bescherte.
(„Krone“ – Kritik von Balduin Sulzer, 7. Mai 2013)

 

2012

EIN KLANGMAGIER IN BEETHOVENS HIMMEL
Mit einem zweieinhalbstündigen Beethoven-Programm wurde in der gesteckt vollen Friedenskirche die dortige Konzertreihe der Sinfonia Christkönig zum dritten Mal unter der Patronanz der Wiener Philharmoniker fortgesetzt. Wer in Linz kann sich schon eines solchen Aufhängers rühmen? Hinter dieser ehrenvollen, das hiesige Musikleben wesentlich bereichernden Konzertreihe steckt der dortige Kirchenchor-Leiter Eduard Matscheko, ein Ausnahmekönner in der heimischen Dirigentenszene. Die Sinfonia Christkönig mit ihrer begeisterten Schar ausgesuchter Musiker erwies sich in allen Stimmen wiederum als leistungsstarkes Ensemble. Nach einem Sprung in die große Musikwelt sah auch die solistische Besetzung aus in Beethovens Violinkonzert in D-Dur op. 61 mit dem jungen Wiener Philharmoniker Christoph Koncz. Koncz spielte seinen äußerst diffizilen Part in allen drei Sätzen mit federleichten Griffen und glasklar. Vielleicht war der zarte Mittelsatz etwas gar zu langsam angelegt, aber genau diese Zurückhaltung des Tempos verstärkte dann die Spannung beim direkten Übergang zum Finale. Ganz deutlich gab nach dem Violinkonzert die Aufführung der „Eroica“ einen ebenso tiefen Einblick in Matschekos Empfindungswelt. Das Publikum in Beethovens Himmel bejubelte das „göttliche“ Ereignis eines Kirchenkonzertes.
(Volksblatt - 10. Oktober 2012, Georgina Szeless)
  
Sinfonia Christkönig in Friedenskirche / BEETHOVEN-EREIGNIS
Längst kein Geheimtipp mehr ist die unter Patronanz der Wiener Philharmoniker stehende Konzertreihe der Sinfonia Christkönig unter Eduard Matscheko in der Linzer Friedenskirche. Die Gründe dafür sind erdenklich einfach: hohe Qualität und eine Menge Menschen, die in künstlerischer Hinsicht nichts unversucht lassen. So geriet Beethovens Violinkonzert zum Ereignis. Der blutjunge Violinist Christoph Koncz, Stimmführer der zweiten Geigen der Wiener Philharmoniker, beatmete das Stück in einer singenden Natürlichkeit, die man nur mehr von Geigenmeistern der Vergangenheit zu kennen glaubte. Ganz und gar im Verbund mit der Sinfonia Christkönig, die unter dem Dirigat von Eduard Matscheko die Räume bereit hielt, auf denen Musik nicht gemacht wird, sondern passiert und damit die Seelendimensionen des Meisterwerks erlebbar macht. Ein Weg, dem man in der gut strukturierten „Eroica“ nicht so ganz treu blieb: Matscheko und sein Orchesterkollektiv gaben hier vielleicht den Verlockungen der Dramatik eine Spur zu sehr nach. Eine sehr gute Aufführung, die aber nicht den innigen Intensitätshöhen des Violinkonzerts zu folgen wusste. Auch nächstes Jahr wird es wieder eine Konzertreihe mit der Sinfonia Christkönig geben. Außergewöhnliche Konzerterlebnisse können erwartet werden.
(Krone Kritik - 10. Oktober 2012, Norbert Trawöger)
   
HERRLICHER KLANG, DEUTLICHE KONTUR
In der Urfahrer „Friedenskirche“ (Pfarre Christkönig) hat sich heuer unter der Leitung von Eduard Matscheko eine Orchesterkonzert-Reihe etabliert, die sich jetzt beim dritten und letzten Konzert dieses Jahres ausschließlich Beethoven widmete. (...) Das junge Mitglied der Wiener Philharmoniker Christoph Koncz gestaltete als Solist das D-Dur Violinkonzert, dem Alltag entrückt, mit herrlichem Klang gleich einer menschlichen Stimme, und konnte sich mühelos über das Orchester emporheben. Besonderen Eindruck hinterließ er mit der behutsamen, sehr konzentrierten Gestaltung der Solokadenzen. Das Orchester lieferte deutliche Konturen. (...) Die Sinfonie Nr. 3 („Eroica“) bekam in den Ecksätzen den dramatischen Schwung. Es gelang eine wirkungsvolle und ansprechende Wiedergabe, die viel Beifall erntete.
(Oberösterreichische Nachrichten - 9. Oktober 2012/fz)

KRONE - 19. Juni 2012 (Balduin Sulzer)
(...) Der Dirigent Eduard Matscheko wählte auffrischende Tempi, wusste die plastische Aussagekraft der Orchesterrezitative pointiert zu artikulieren und fügte die 32 in Agogik und Affekten äußerst buntscheckigen Einzelnummern dieser Komposition zu einem zielstrebig kurzweiligen Szenario zusammen. Standing Ovations.

 Hundertschaft bescherte eindrucksvolles Ereignis /  VOLKSBLATT - 19. Juni 2012 (Chr. Grubauer)
(...)Sinfonia Christkönig. Deren Mitwirkende rekrutieren sich aus erfahrenen und begeisterten Musikern: Zu nennen ist die hervorragende Streichergruppe(...) Die slowenische Sopranistin Bernarda Bobro war mit ihrer mühelos strahlenden Stimme als „Eva“ geradezu ein Glücksfall.(...) Für die Kombination aus Singakademie und Kirchenchor Christkönig wünschte man sich als Zuhörer mehr Textdeutlichkeit und schärfere, der Akustik des Raumes trotzende Angriffslust. Dennoch war die Aufführung ein großes Erlebnis.

KRONE - 8. Mai 2012 (Norbert Trawöger)
Das erste Konzert des dreiteiligen Orchesterzyklus’ der „Sinfonia Christkönig“ in der Linzer Friedenskirche unter der Patronanz der Wiener Philharmoniker geriet unter Eduard Matscheko zum Klangereignis. Schlichtweg fabelhaft ist Balduin Sulzers Orchestersuite „Mozartiana II“, in der er die „Krönungsmesse“ in den Zirkus schickt und ihr allerhand unerhörte Kunststücke abzuringen weiß. Wie kaum ein anderer vermag der junge philharmonische Soloklarinettist Matthias Schorn in die vielen Operngestalten des Mozart’schen Klarinettenkonzertes zu schlüpfen und sie in tiefgehend leichten Spieltrieb auszuloten: große Oper! 
Zum Schluss bot das klangstarke Orchester eine hochenergetische „Jupiter“-Sinfonie, die Matscheko in großem Strukturbewusstsein musikantisch zu entfachen wusste. Jubel!

VOLKSBLATT - 8. Mai 2012 (Georgina Szeless)
Der sakrale Raum, die Anwesenheit von Altbischof Aichern, göttliche Musik von Mozart – all das zusammen führte am Sonntag zu einem Ausnahmekonzert in der vollen Linzer Friedenskirche, wo Eduard Matscheko eine dreiteilige Konzertreihe unter Patronanz der Wiener Philharmoniker eröffnete.  Ein sensationeller Start, den der heimische Dirigent (41) mit seiner Sinfonia Christkönig erzielte, die er in kurzer Zeit zu einem profilierten Klangkörper für große Orchesteraufgaben über die Liturgie hinaus heranbildete. Matscheko beherrscht traumwandlerisch sein schlagtechnisches Handwerk und hat dazu charismatisches Feuer zum Musizieren. Deutlich wurde dies nicht nur bei der „Jupitersymphonie“, die nichts von ihrer göttlichen Ausstrahlung einbüßte. Der letzten Sinfonie Mozarts vorausgegangen war sein herrliches A-Dur Klarinettenkonzert KV 622, strahlend schön und virtuos gespielt von Matthias Schorn, Soloklarinettist der Wiener Philharmoniker. Allen Glanz entfaltete dabei das begleitende Orchester. Seinem Lehrer  Balduin Sulzer zum 80er bereitete Matscheko Aufführungsehren mit dessen Kleiner Suite für Kammerorchester über Themen aus der „Krönungsmesse“ (Mozartiana II, op. 254): ein packendes Werk, das Mozarts Musik in gefällige Schräglage versetzt. Standing ovations für göttliche Musik, die göttlich musiziert wurde.

Fulminante Schicksalssymphonie  (Volksblatt, 23. Juni 2010)
In der Christkönigskirche in Urfahr konnte man am Montagabend eine umwerfende „Fünfte“ von Beethoven erleben. Eduard Matscheko (...) wusste mit den akustischen Gegebenheiten des Raumes umzugehen, sodass die „Schicksalssymphonie“ die Zuhörer fast erschauern und letztlich jubeln ließ (...)

Kronenzeitung, 20. Oktober 2009
Festkonzert in der Linzer Friedenskirche. Man glaubt, seinen Ohren nicht trauen zu dürfen, als das aus Instrumentallehrern der Landesmusikschulen, Mitgliedern des Bruckner Orchesters und Studenten gebildete „Symphonieorchester Christkönig“ anhebt, unter Dirigent Eduard Matscheko Beethovens „Siebente“ zu spielen – auf unerwartet hohem, ja professionellem Niveau, klangprächtig, kristallklar, von packender innerer Bewegtheit und Strahlkraft (...)

Matscheko machte es zum Ereignis  (Volksblatt, 20. Oktober 2009)
(...) Zum eigentlichen Ereignis machte der großartig gestaltende Dirigent Eduard Matscheko die am Sonntagnachmittag vorangesetzte Beethoven-Sinfonie Nr. 7 A-Dur, op. 92 – nachgerade das Inbild eines ästhetischen Dirigats von gekonnter Professionalität.
„Warum dirigiert der kein namhaftes Orchester?“, fragte sich in der Pause denn auch ein führender, diesmal am Führungspult mitwirkenden Bruckner-Orchester-Cellist. Jedenfalls wussten die Besucher der übervollen Kirche, dass Außergewöhnliches geboren wurde.

Vitale Chor-Dramatik  (Kronenzeitung, 25.11.2008)
Mendelssohns Oratorium „Elias“ in der prallvollen Linzer Friedenskirche (...) Endergebnis der rund zweistündigen Veranstaltung: ein phänomenales Oratorienkonzert, in dessen Verlauf der Dirigent Eduard Matscheko die oft überwältigenden Ausdruckspotenziale dieser Komposition effektvollst freilegen konnte, sei es in der vitalen Dramatik der Chöre oder in der packenden Expressivität der Arien, etwa im vom Bariton Klaus Kuttler vorgetragenen Gesang „Es ist genug“.
Donnernder Schlussapplaus.