Foto: Ilia Staple (c) Sakher Almonem

Ilia Staple - Sopran

Die gebürtige Linzerin Ilia Staple erhielt ihre Gesangsausbildung an der Universität ihrer Heimatstadt in der Klasse von Katerina Beranova. Seit 2018 ist sie Ensemblemitglied des Staatstheaters am Gärtnerplatz, wo sie u. a. als Königin der Nacht (»Die Zauberflöte«), Gilda (»Rigoletto«), Musetta (»La bohème«), Gretel (»Hänsel und Gretel«), Ida (»Der junge Lord«) und als 1. Grauer Herr (in Wilfried Hillers »Momo«) zu erleben war/ist. Von 2016 bis 2018 war Ilia Staple Mitglied des Oberösterreichischen Opernstudios am Landestheaters Linz und sang dort u. a. Despina (»Così fan tutte«), Rosetta (in Erich Zeisls »Leonce und Lena«), Flaminia (»Il mondo della luna«) und Bellezza (»Il trionfo del tempo e del disinganno«). Am Salzburger Landestheater überzeugte sie als Cagliari (»Wiener Blut«) und als Eliza Doolittle (»My fair Lady«). Ilia Staple gastierte bei den Musicalfestwochen Bad Leonfelden als Christine (»Das Phantom der Oper«) und als Maria (»West Side Story«). Im Rahmen des internationalen Brucknerfestes war die junge Sopranistin als Blonde (»Die Entführung aus dem Serail«) und als Bubikopf (»Der Kaiser von Atlantis«) zu erleben. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Eurydike (»Orpheus in der Unterwelt«), Bronislawa (»Der Bettelstudent«), Christl (»Der Vogelhändler«), Adele (»Die Fledermaus«) und Cunegonde (»Candide«). Im Sommer 2021 gastierte Ilia Staple erstmals bei den Tiroler Festspielen in Erl als Woglinde in Richard Wagners »Das Rheingold«. 


Foto: Tabea Mitterbauer

Tabea Mitterbauer - Sopran

Die Oberösterreicherin Tabea Mitterbauer wurde 1998 in eine Musikerfamilie hinein- geboren und lernte in ihrer Kindheit sowohl Violoncello als auch Klavier.?Ihre ersten Gesangslehrer waren ihr Vater Manfred Mitterbauer und Valentina Kutzarova. Bei dem Jugendmusikwettbewerb „Prima la musica“ erreichte sie mehrere erste Preise, 2016 erhielt sie das Dr. Josef Ratzenböck-Stipendium und war Preiträgerin des „BePhilharmonic“-Wettbewerbs der Wiener Philharmoniker.? Erste solistische Aufgaben übernahm sie in ihrer Jugend am Landestheater Linz: „Die arabische Prinzessin“ (J. C. de Arriaga/1. Dienerin), „Die Zauberflöte“ (W. A. Mozart/2. Knabe), „Fadinger“ (UA von E. L. Leitner/Fadingers Kind), „The Turn of the Screw“ (B. Britten/Miles) und „Pelléas et Mélisande“ (C. Debussy/Yniold). Ihre jüngsten musikalischen Aktivitäten waren ihre Debüts in der Hamburger Elbphil- harmonie als Amitta in „Die Geduld des Sokrates“ und im Schlosstheater Schönbrunn als Sandmännchen in „Hänsel und Gretel“. Außerdem hatte Tabea ein Engagement als Bastienne in Mozarts „Bastien und Bastienne“ und durfte als Anna die Kinderoperette „Anton und Maria“ im Auftrag der Seefestspiele Mörbisch mitgestalten. Im Brucknerhaus Linz war sie unter der Leitung von Enrico Onofri in Vivaldis „Gloria“ zu hören und als 2nd Woman trat sie in „Dido und Aeneas“ auf der Burg Perchtoldsdorf auf. In der Sommerproduktion der Kammeroper München wird sie im August und September 2022 als Cherubino in Mozarts „Le nozze die Figaro“ zu hören sein. Tabea ist Gewinnerin des Wettbewerbs „Musica Juventutis“ und gibt im September 2022 ihr Debüt im Wiener Konzerthaus. Sie studiert Konzertfach Gesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei KS Edith Lienbacher.


Foto: Markus Petsch

Markus Petsch - Tenor

Der gebürtige Salzburger Markus Petsch studierte zunächst Nachrichtentechnik, sowie Musikwissenschaft und Romanistik an der Universität Salzburg. Daneben nahm er zunächst privaten Gesangsunterricht bei Prof. Horst Laubenthal, Dale Fundling und aktuell bei Prof. Christoph Strehl. Ein Stipendium des Bayrischen Nationaltheaters an der Münchner Singschul' brachte ihn in die Meisterklasse von Prof. James King. Es folgte eine erfolgreichen Teilnahme am internationalen Gesangswettbewerb Pietro Mascagni (2. Platz). Seine Karriere begann Markus Petsch am Landestheater Coburg, wo er sich ein breites Repertoire im lyrischen Tenorfach erarbeitete. Seither ist er freischaffend tätig, seine internationale Bühnentätigkeit brachte ihn an zahlreiche Theater in Deutschland, Österreich, Italien, Niederlande, Belgien, Schweiz, Finnland (u.a. Wien, Zürich, Hamburg, Frankfurt, München, Dresden, Dortmund, Saarbrücken, Amsterdam, Helsinki), wo er sich mit seinem "geschmeidig-lyrischen, bis hinauf zu strahlenden Höhen leicht ansprechenden Tenor" (Orpheus) in die Herzen der Zuschauer sang. Durch seine Arbeit hatte er Gelegenheit mit namhaften Dirigenten wie z.B. mit Prof. Franz Bauer-Theussl, Nikolaus Harnoncourt und Ralf Weikert zusammenzuarbeiten. Besonders viel Spaß bereitete die Arbeit im Rosenkavalier (Strauss) mit dem Regisseur Robert Carsen (Dirigat Semyon Bychkov) sowie in der Oper Die Gezeichneten (Schreker) mit dem Regisseur Nikolaus Lehnhoff und der musikalischen Leitung unter Kent Nagano bei den Salzburger Festspielen im Sommer 2004 und 2005. Nach den Erfolgen als Don Ramiro in "La Cenerentola" (Rossini) ging Markus Petsch mit den Rollen des Rodolfo in "La Bohème" (Puccini) und des Hoffmanns in "Hoffmanns Erzählungen" (Offenbach) in Dresden einen weiteren Schritt ins jugendlich-dramatische Tenorfach. Weitere Erfolge feierte er als temperamentvoller Don José (Carmen), sowie als Prinz in der Oper Rusalka (Dvoark). Ein wichtiger Schritt in der Entwicklung des Salzburgers Tenors war die Darstellung des Hermann in Pique Dame (Tschaikowsky) am Staattheater Oldenburg und Wuppertal in erfolgreichen Inszenierungen in der russischen Sprache. Zudem war er als Hans (Die verkaufte Braut) beim Sommerfestival in Jennersdorf (Österreich) zu erleben, wo er von Publikum und Presse gefeiert wurde. An der Hamburgischen Staatsoper feierte er als Eisenstein (Die Fledermaus), Jonny (Bliss), Walther von der Vogelweide (Tannhäuser), Erster Jude (Salome) und Jeroschka (Fürst Igor), am Theater Erfurt als Idomeneo, Narraboth (Salome), Alwa (Lulu), Prinz Jurij (Die Zauberin) und Sigmund und Siegfried (Der Ring des Nibelungen an einem Abend), sowie an der Oper Leipzig als Admetos (Alceste) große Erfolge. Weiters gastierte Markus Petsch an der Mailänder Scala in der erfolgreichen Harry Kupfer Inszenierung der Oper Die Meistersinger von Nürnberg (Wagner) unter dem Dirigat von Daniele Gatti. Zuletzt sang er die Rollen des Herodes (Salome) in Mönchengladbach, sowie des Siegmund (Walküre) in Krefeld. 


Foto: Ödön Racz (c) MaxParovsky

Ödön Racz
Solokontrabassist der Wiener Philharmoniker