Patricia Koll – Violine

Geboren 1988 in Wien erhielt sie den ersten Violinunterricht beim Vater im Alter von 3 Jahren. Ab dem 5. Lebensjahr wird sie bei Fr. Prof. Eugenia Polatschek an der Musikuniversität und Konservatorium Wien-Privatuniversität Wien unterrichtet. Weitere Studien folgen mit Prof. Florian Zwiauer an der Konservatorium Wien-Privatuniversität und zur Zeit im Rahmen des Masterstudiums bei Prof. Anke Dill an der Musikhochschule Stuttgart. Außerdem nahm sie mehrere Jahre an Masterclasses mit Lewis Kaplan von der Julliard School teil. 2006 Matura am Musikgymnasium Wien.
Mehrere 1. Preise und Sonderpreise bei Prima La Musica, 1. Preis und Sonderpreis beim internationalen Violinwettbewerb in Barletta, Italien im Jahr 2001. Patricia hatte mehrere solistische Auftritte mit dem Orchester des Wiener Musikgymnasiums im Wiener Konzerthaus, bei den Internationalen Schubertagen mit einem Orchester aus Ungarn, und eine Konzertserie in der  Slowakei. Mit dem AOV Orchester Wien spielte sie Sarasates Zigeunerweisen. Es folgte ein solistischer Auftritt bei einem Festwochenkonzert in Wien mit CD Aufnahme und eine Quartettaufnahme für einen Mozartfilm in ARTE und ORF.

Im Rahmen von „Musica Juventutis“  debutierte Patricia 2005 als Solistin im Schubertsaal des Wiener Konzerthauses. Im selben Rahmen wurde sie als Kammermusikerin für ein Konzert im Mozartsaal eingeladen. Ein weiterer Soloabend folgte 2008. Sie hatte mehrere Auftritte als Kammermusikerin und Solistin, z.B. für „Licht ins Dunkel“ in Schloss Kittsee. Mit Vater und Schwester gab sie Konzerte im Wiener Musikverein, im Palais Eschenbach, im Radiokulturhaus des ORF, in Klagenfurt und in den USA. Seit 2008 Substitutentätigkeit an der Wr. Staatsoper sowie seit 2009 bei den Wr. Philharmonikern. 2011 trat sie als Solistin der "Wiener Woche" in Varna, Bulgarien auf. Juni 2011 Bachelor Prüfung mit Auszeichnung am Konservatorium Wien-Privatuniversität. Ab September 2012 Engagement an der Wr. Staatsoper.

Heinrich Koll – Viola

Studium an der Musikhochschule Wien bei Fr. Prof. Steinbauer und Prof. Samohyl. 1975 Diplom mit Auszeichnung. Im selben Jahr Solobratschist des Niederösterreichischen Tonkünstlerorchesters. 1976 – 1980 Solobratschist der Wiener Symphoniker. 1980 Nah Ost Tournee als Solist. Solistische Auftritte mit den Niederösterreichischen Tonkünstlern und anderen Orchestern. Seit 1980 Solobratschist des Staatsopernorchesters und der Wiener Philharmoniker. Seit 1987 Mitglied des Musikverein Quartetts ( Küchl Quartetts) mit einem Zyklus im Musikverein. Mit den Wiener Philharmonikern Konzerte als Solist, unter anderem bei der Salzburger Mozartwoche und Mozarts "Concertante" mit Rainer Küchl und Zubin Mehta bei der Eröffnung des Mozartjahres 1991 im Wiener Musikverein. Im selben Jahr Richard Strauß's Don Quixote CD – Aufnahme mit Franz Bartolomey und Andre Previn. 2001 folgte eine Aufführung des selben Werkes zusammen mit Mstislaw Rostropowitsch und Seji Ozawa. 2004 Solo CD Aufnahme in der Reihe Philharmonische Solisten. Solo- und Kammermusiktournee im Sommer 2004 in die USA. Es folgte die Aufführung der "Concertanten" von Mozart in Spanien. Das selbe Werk im Wiener Musikverein mit Zubin Mehta im Dezember 2005. 2006 Soloauftritt mit Don Quixote in Nagoya, Japan. Seit mehreren Jahren Dozent mit solistischen und kammermusikalischen Auftritten beim Pacific Music Festival Sapporo in Japan. Masterclass in der Manhattan School of Music, New York.

 

 

Karl-Heinz Schütz - Flöte  

Karl-Heinz Schütz wurde 1975 in Innsbruck geboren und wuchs in Landeck, Tirol auf. Er studierte bei Eva Amsler in Österreich, bei Aurèle Nicolet in der Schweiz und bei Philippe Bernold in Frankreich, wo er im Jahr 2000 am Lyoner Konservatorium mit Auszeichnung sein Studium abschloss. Noch während des Studiums gewann er zwei internationale Flötenwettbewerbe: Carl Nielsen 1998 und Krakau 1999. Seither verfolgt er eine rege  weltweite Konzerttätigkeit  als Solist, Kammermusiker und Soloflötist namhafter Orchester, die ihn in die wichtigsten Konzertsäle und zu renommierten Festivals geführt hat. Er ist seit 2011 Soloflötist der Wiener Philharmoniker und der Wiener Staatsoper und war zuvor in derselben Position bei den  Wiener Symphoniker (2005-11) und den Stuttgarter Philharmonikern (2000-04) engagiert. Im Jahr 2013 folgte er Wolfgang Schulz als Mitglied des ENSEMBLES WIEN-BERLIN nach und gab ein Konzert im Rahmen der Salzburger Festspiele. In der Saison 2014-15 tritt er in Wien und Berlin als Solist mit den Wiener Philharmonikern und Daniel Barenboim mit Boulez' …esplosante-fixe… auf. Er hat seit 2005 eine Professur an der Konservatorium Wien Privatuniversität inne und gibt regelmäßig Meisterkurse im In- und Ausland. Eine Reihe von Aufnahmen dokumentieren sein Flötenspiel: die eingespielte Musik umfasst die Zeitspanne des Flötenrepertoires von Wilhelm Friedemann Bach bis Pierre Boulez, Toru Takemitsu und Werner Pirchner. Zuletzt erschien bei CHANDOS „20th century concerto grosso“ mit der Academy of St. Martin in the Fields unter Sir Neville Marriner eine Einspielung, die von der Fachkritik gefeiert wurde. Weitere Einspielungen (Mozart, Brahms und Prokoffiev) erschienen bei CAMERATA TOKYO. Er spielt eine 24kt Goldflöte des japanischen Flötenbauers MURAMATSU.

 

Mara Mastalir - Sopran

Die Sopranistin Mara Mastalir wurde 1984 in Wien geboren. Bereits in jungen Jahren stand die Sängerin als Mitglied von Kinderchören und auch solistisch auf großen Bühnen ihrer Heimatstadt (Musikverein, Wiener Konzerthaus, Volksoper Wien, Burgtheater...) Außerdem verkörperte sie Hauptrollen an Sprechtheatern sowie in Film und Fernsehen. Ihre erste Opernpartie war Mrs. Sam in Die Sintflut (Britten). 2008 schloss Mara Mastalir ihr Sologesangstudium bei Manfred Equiluz mit Master of Arts an der Konservatorium Wien Privatuniversität ab. Dort studierte sie außerdem Lied und Oratorium bei Carolyn Hague, Uta Schwabe sowie Birgid Steinberger und nahm am Studienprogramm der Opernschule unter Michael Pinkerton teil. Ergänzend absolvierte die junge Sängerin Meisterklassen bei Angelika Kirchschlager, Roman Trekel, Michael Schade, Marjana Lipovsek, Robert Holl sowie Elly Ameling.

Mara Mastalir war Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe: Fidelio-Wettbewerb (Wien), Ferruccio Tagliavini (Deutschlandsberg / Österreich), Oper Schloss Laubach (Deutschland), Kultursalon Hörbiger (Wien). 2008 gewann die Sopranistin beim internationalen Wettbewerb der Kammeroper Schloss Rheinsberg (Deutschland), wo sie als Jenny in Die weiße Dame (Boildieu) zu erleben war. Außerdem war die Sängerin Finalistin beim internationalen BRD-Musikzauber Liedwettbewerb in Bayreuth.

Im Laufe ihres Studiums verkörperte Mara Mastalir Papagena und 2.Dame in Die Zauberflöte (Mozart) Fiordiligi in Così fan tutte (Mozart), La Contessa in Le nozze di Figaro (Mozart) und Mimi in La Bohème (Puccini). Im Jänner 2009 sang sie die Rolle der Sandrina in La finta Giardiniera (Mozart) an der New National Opera of Tokyo mit dem Tokyo Ensemble. Im Juni 2009 debütierte die Sopranistin als Echo in Ariadne auf Naxos (Strauss) an der Volksoper Wien. An diesem Haus ist Mara Mastalir seit September 2009 festes Ensemblemitglied und gestaltete bisher Rollen wie Clorinda in La Cenerentola (Rossini), Valencienne in der Lustigen Witwe (Lehar) oder den Küchenjungen in Rusalka (Dvorak). Im Juni 2011 feierte Mara Mastalir ihr Debut bei den Wiener Festwochen. Konzerte führten die Sängerin nicht nur durch ganz Österreich sondern auch nach Deutschland, Belgien, in die Niederlande, Russland, Polen, Italien und China. Als Interpretin verschiedenster Oratorienpartien ist sie in ganz Österreich zu erleben. Weiters gestaltet Mara Mastalir immer wieder Liederabende, so war dies unter Anderem schon bei con anima – Musiktage Ernstbrunn (Österreich) oder im Haus Hofmannsthal (Wien) der Fall. Im Februar 2010 debütierte die Sopranistin mir einem Liedprogramm im Schubertsaal des Wiener Konzerthauses. In der kommenden Saison 2012/113 wird Mara Mastalir unter anderem an der Wiener Volksoper als Helene im Walzertraum (Straus), als Stasi in der Csardazfürstin (Kalman) und als Barbarina in Le nozze di Figaro (Mozart) zu erleben sein.

Klaus Kuttler - Bass

wurde in Wels geboren und war Schüler des Linzer Musikgymnasiums, das er 1991 mit der Matura abschloss. Am Brucknerkonservatorium studierte er Klavier, Oboe, Komposition und Gesang. Das Komponieren hat Klaus Kuttler neben seiner Laufbahn als Sänger bis heute aufrechterhalten. Seine Gesangsausbildung setzte er 1991 an der Musikhochschule Wien bei Prof. Gerhard Kahry und in den Fächern Lied und Oratorium bei KS Walter Berry und KS Robert Holl fort. 2002 schloss er das Studium mit Auszeichnung ab.
1997 gewann er den Wettbewerb „Gradus ad parnassum“ und das Wagner-Stipendium. 1998 war er Preisträger beim Internationalen Belvedere-Wettbewerb (vier Sonderpreise), sowohl im Opern- als auch im Operettenfach. Seit Anfang der 90er Jahre ist Klaus Kuttler als Oratoriensänger tätig und gastierte unter der Leitung des Dirigenten Franz Welser-Möst u. a. in London, Lausanne und Den Haag. 1994 sang er auf Schloss Wildberg seinen ersten Liederabend mit Robert Schumanns Zyklus „Dichterliebe“, 1995 in St. Pölten seinen ersten Papageno in Mozarts „Zauberflöte“. 1998 debütierte er in Cavallis „La Calisto“ an der Wiener Kammeroper, wo er in der Folge auch den Dr. Falke in „Die Fledermaus“ sang und mit dieser Produktion auch in Japan gastierte. Im Frühjahr 1999 sang er im Wiener Konzerthaus „Der lustige Krieg“ (J. Strauß) und „Daphne“ (R. Strauß), im Sommer 1999 den Pappacoda in „Eine Nacht in Venedig“ bei den Seefestspielen in Mörbisch.
Im Dezember 2000 gastierte er als Papageno an der Züricher Oper, im Mai 2001 trat er als Baritonsolist in „Carmina Burana“ im Wiener Konzerthaus auf. 2002 folgte ein Gastspiel in St. Gallen. Im Sommer 2004 war Klaus Kuttler Gast beim Engadiner Opernfestival in St. Moritz mit der Rolle des Poeten in "Il Turco in Italia", 2005 hatte er sein Debut bei den Bregenzer Festspielen. Nach 5 Jahren als Ensemblemitglied der Volksoper Wien setzte er seine Tätigkeit dort ab der Saison 2005/06 als freischaffender Sänger fort und gastierte auch an der Komischen Oper Berlin als Guglielmo in „Così fan tutte“ und Faninal im „Rosenkavalier“ in der Premierenbesetzung. Es folgten Engagements als Papageno an der Staatsoper Stuttgart, als Figaro in „Il Barbiere di Siviglia“ an der Kölner Oper und an der Komischen Oper Berlin.
Von 2007-2010 sang er jeweils in der Premierenbesetzung den Eisenstein in der "Fledermaus" (Komische Oper Berlin), den Vater in "Hänsel und Gretel" (Glyndebourne Festival und Opera Lyon), den Valentin im "Faust" (Teatro Nacional de Sao Carlos in Lissabon) und den Ottokar im "Freischütz" im Festspielhaus Baden Baden. Weiters gastierte er im Concertgebouw Amsterdam, an der Hamburgischen Staatsoper, an der Semperoper Dresden, im Opernhaus Zürich, an der Deutschen Oper Berlin und am Teatro de la Maestranza in Sevilla.