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27. April 2014 - 5. Oktober 2014 0:00 Friedenskirche Linz

Konzertreihe 2014

Die Konzerte unter der Patronanz der Wiener Philharmoniker 2014
Sinfonia Christkönig
Dirigent Eduard Matscheko

27. April 2014

Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre zur Oper Don Giovanni
Felix Mendelssohn-Bartholdy: Violinkonzert in e-Moll op. 64
Solist: Volkhard Steude, Violine, Konzertmeister der Wiener Philharmoniker
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. II in D-Dur op. 36

22. Juni 2014

Georg Friedrich Händel
Oratorium „Messiah“ für Soli, Chor und Orchester

5. Oktober 2014

Thomas Doss: „Mandala“ for Strings and Harp (UA)
Reinhold Glière: Konzert für Harfe und Orchester in Es-Dur op. 74
Solistin: Anneleen Lenaerts, Harfe, Mitglied der Wiener Philharmoniker
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 36 in C-Dur „Linzer Sinfonie“, KV 425

„Etwas wagen muß das Herz (…), wenn es leben will“

(Gottfried Keller)
Unsere Konzertreihe in der Pfarre Christkönig findet nun zum dritten Mal statt. Der Beginn war gewiss ein Wagnis. Dass wir nun auf zwei erfolgreiche Jahre zurückblicken können, ist uns Ansporn, Ihnen erneut schöne und berührende Konzerterlebnisse anzubieten. In unserem ersten Konzert wird Volkhard Steude, Konzertmeister der Wiener Philharmoniker, Felix Mendelssohn-Bartholdys Violinkonzert in e-Moll interpretieren. Dieses Konzert „dessen Anfang mir keine Ruhe läßt“, stehe ihm „bereits im Kopfe“ meinte Mendelssohn bereits fünf Jahre vor der Uraufführung (1844). Heute gehört diese Komposition, in der Mendelssohn manche zukunftsweisende Richtung einschlug, zu seinen bekanntesten Schöpfungen. Auch Beethovens 2. Symphonie steht für einen, allerdings persönlichen, Wendepunkt. „Für ein stilles Leben, nein ich fühl’s, ich bin nicht mehr dafür gemacht …“ schrieb Ludwig van Beethoven im Jahr 1801 während er an dieser Symphonie arbeitete. Dies obwohl Beethoven kurz zuvor erstmals von seinem „neidischen Dämon“, seiner Schwerhörigkeit, berichtet hatte. Musikalisch begegnet er uns hier als Optimist voll überbordender Lebensfreude. Im traditionellen Oratorien-Konzert erklingt der berühmte Messiah“ von Georg Friedrich Händel. Das Werk wurde 1742 in Dublin als Benefizveranstaltung uraufgeführt. Händel konzipierte sein Oratorium nicht als Kirchenmusik sondern wagte eine Verbindung aus den Elementen Oper, Kantate, Anthem und Konzert; dass er damit auch als unterhaltend wahrgenommen wurde, störte Händel: „I should be sorry if I only entertained them; I wished to make them better“. In unserem dritten Konzert wird mit Landeskulturpreis-Träger Thomas Doss ein weiterer wichtiger Komponist aus Oberösterreich präsentiert.  Anneleen Lenaerts, eine der bedeutendsten Harfenistinnen unserer Zeit, wird Reinhold Glières „Konzert für Harfe und Orchester“ mit uns zur Aufführung bringen. Hat auch Glière etwas gewagt? Wir finden, dass dem so ist. Als Vertreter der russischen Nationalromantik schlechthin wagte er – voller Subjektivität gesprochen – durch die Wahl des Soloinstrumentes eine impressionistisch anmutende Ästhetik.
Beschlossen wird der Zyklus mit der „Linzer Symphonie“ Mozarts. Im Jahr 1783 in Linz auf Durchreise hielt Mozart hier eine seiner Akademien ab. Weil „ich keine einzige Simphonie bey mir habe, so schreibe ich über hals und kopf an einer neuen.“ Das Ergebnis der fünftägigen Arbeit von Mozart machte die Stadt Linz unter Musikern weltbekannt und wir hoffen, Ihnen einmal mehr ein spannendes Programm und aufregende Konzerte in der Linzer Friedenskirche bieten zu können.

Dr. Wolfram Ziegler
Eduard Matscheko

 

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